Burgfreunde Hardenstein laden zum Burgfest

40-jähriges Bestehen

Abtauchen ins Mittelalter gleich neben der Ruhr können Besucher am 13./14. September beim Burgfest an der Ruine Hardenstein. Dann feiern die Burgfreunde Hardenstein nicht nur ihr 40-jähriges Bestehen, sondern auch 800 Jahre Stadt Witten.

HERBEDE

26.06.2014, 19:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Burgfreunde Hardenstein laden zum Burgfest

Ähnlich wie zum 35-jährigen Bestehen der Burgfreunde Hardenstein wird es am 13./14. September auch zum 40-Jährigen zugehen. Die Lichtung an der Ruine verwandelt sich in eine mittelalterliche Welt.

Die Besucher können sich im Bogenschießen oder Streitaxtwerfen üben, den Sagenerzählern lauschen. Es geben sich die Ritterschaften der Wolfskuhle und von Miles et Vanitas die Ehre, es kommt die Mittelaltergruppe „Hospitaliter Komthurei“ und die Tanzgruppe „Faux pas“ erfreut mit mittelalterlichen Tänzen. „Es wird schon spektakulär zugehen“, freut sich Hans Dieter Radke, Vorsitzender der Burgfreunde und Mann der ersten Stunde. Am 2. August 1974 gründeten er und 20 weitere Burgfreunde den Verein. Seither führt Radke den Vorsitz. „Man muss schon etwas verrückt sein, um sowas zu tun“, gesteht er, denn fast täglich sieht er nach dem Rechten an der Burgruine Hardenstein.

Heute hat der Verein rund 100 Mitglieder. Auf die kommt natürlich in den nächsten Wochen viel Arbeit bei der Vorbereitung des Burgfestes zu. Denn die ganze Logistik mitten im Wald muss stimmen. Lediglich Stromanschluss ist dort vorhanden. Wasser spenden die Stadtwerke per Tankfahrzeug, dass vor Ort mit 5000 Litern bestückt platziert wird. Ein Fahrrad-Parkplatz wird am Zugang zum Burghof eingerichtet. „Wir hoffen, dass viele Gäste die Fähre Hardenstein zur Anreise nutzen.

Am Sonntag kann man auch im roten Schienenbus der Ruhrtalbahn anreisen“, so Radke. Beim 1. Wittener Bürgertag am Samstag, 28. Juni, wird er an seinem Info-Stand im Obergeschoss der Stadt Galerie schon mal eifrig die Werbetrommel fürs Burgfest rühren. „Wir nehmen keinen Eintritt. Es wird ein Fest für die ganze Familie.“

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