Bußgeld für Schulschwänzer

04.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Sommer ist da, die Sommerferien stehen vor der Tür. Da heißt es für viele Familien wieder: Koffer packen und ab in die Sonne. Damit die Flüge doch ein bisschen günstiger sind, oder doch ein paar Tage mehr am Strand übrig bleiben, nehmen viele Eltern ihre Kinder ein paar Tage eher aus der Schule. In den letzten Schulwochen passiert doch sowieso nichts wichtiges mehr, oder?

Das sieht die Bezirksregierung anders und verhängt Bußgelder für die „Ferien-Verlängerer“ von bis zu 1000 Euro. Pro Fehltag kann man für jedes schulpflichtige Kind und jedes Elternteil in Schwerte mit einem Bußgeld von 80 Euro rechnen. Die Zahlen der Schulschwänzer steigen seit einiger Zeit an, doch Schulministerin Yvonne Gebauer findet: „Schulschwänzen vor den Ferien ist kein Kavaliersdelikt.“ Außerdem würde vor den Ferien oft noch guter Unterricht stattfinden, da die Zeit oft für Projekte genutzt werde.

Die Eltern sollen eigentlich als Vorbilder dienen und das Schwänzen vor den Ferien ist gesetzeswidrig. Für Beurlaubungen vor und nach den Ferien muss ein Grund nachgewiesen werden, der nicht den Zweck hat, die Schulferien zu verlängern. Dazu zählt zum Beispiel Krankheit mit Attest oder ein Todesfall von Angehörigen. Sophie Eichler

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