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Campus Süd fast komplett abgeschnitten

TU Dortmund

EICHLINGHOFEN Die Nutzer des Campus Süd der Universität sind verkehrstechnisch vor allem vom Nordteil des Uni-Geländes fast komplett abgeschnitten.

von Von Oliver Volmerich

, 07.07.2010

Das Problem: Es ist nicht nur die Baroper Straße als direkte Nord-Süd-Verbindung wegen des Ausbaus von Vogelpothsweg und Gardenkamp komplett gesperrt. Auch an der Stockumer Straße sorgt eine Baustelle mit Ampelbetrieb für lange Staus und Wartezeiten. „Gäste, die Termine haben, kommen oft zu spät“, weiß TU-Rektorin Prof. Ursula Gather. „Wir haben ein bisschen den Eindruck, dass man bei der Planung die TU als einen der größten Arbeitgeber der Stadt vergessen hat.“ Zeitlicher Druck Immerhin ist die Uni-Leitung bei Gesprächen mit dem Tiefbauamt auf offene Ohren gestoßen.

„Wir haben Verständnis erfahren“, stellt Gather fest. Wobei sich an der aktuellen Baustellensituation erst einmal nichts ändert. Denn die Planer vom Tiefbauamt stecken in zeitlichen Zwängen. Sowohl die Baustelle an der Baroper Straße als auf der Stockumer Straße hängen mit dem Gardenkamp-Ausbau zusammen, erklärt Sylvia Uehlendahl vom Tiefbauamt. Weil lärmschluckender Asphalt verbaut wird, muss die Fahrbahn-Decke im Oktober fertig sein – bevor die Außentemperaturen unter zehn Grad sinken könnten.

Immerhin nehmen die Tiefbauer mit einer weiteren Baustelle nun Rücksicht auf den Uni-Betrieb. Der Ausbau der Stockumer Straße in Eichlinghofen mit lärmschluckendem Asphalt soll nun statt zu Beginn der Semesterferien erst im September starten – wenn Gardenkamp und Vogelpothsweg als neue Nord-Süd-Verbindung fertig sind. In der Hoffnung, dass man in Eichlinghofen dann in sechs Wochen fertig ist, bevor die Temperaturen wirklich in den Keller gehen.

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