Carolinen-Schule: Noch kein standort, aber viele Interessenten

BOCHUM Mehr als 130 Eltern haben sich am Dienstagabend über das Konzept der Carolinen-Schule informiert. Die Nachfrage nach einer bilingualen Privatschule ist groß. Einen Standort konnte das Gründungsteam allerdings noch immer nicht nennen.

von Von Thomas Aschwer

, 21.01.2009, 19:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Peter Grönwoldt

Peter Grönwoldt

Das Gründungsteam mit Dr. Caroline von Bormann-Altmeyer, zugleich Namensgeberin der Carolinen-Schule, und Peter Grönwoldt  konnte zumindest die groben Richtungen nennen. Vorrangiges Ziel ist die Übernahme eines bestehenden Schulgebäudes in zentraler Lage Bochums. Mit Blick auf anstehende Gespräche und die Tatsache, dass die Räumlichkeiten aktuell genutzt werden, wurden die Gründer nicht konkreter. „Wir haben natürlich einen Plan B“, sagte Caroline von Bormann-Altmeyer und berichtete von der alternativen Errichtung eines Neubaus durch einen Investor. Priorität habe die erste Variante. Sie hat laut Grönwoldt auch den Vorteil, dass auf dem Gelände das Gymnasium errichtet werden könnte.

Nicht mehr scheitern dürfte das Projekt an der Nachfrage. Für das 1. Grundschuljahr liegen so viele Anmeldungen vor, dass die erste Klasse komplett und eine zweite „gut gefüllt“ ist. So hält Peter Grönwoldt eine Dreizügigkeit für absolut realistisch. Entgegen der ursprünglichen Pläne können im Sommer auch Kinder im zweiten Schuljahr einsteigen – Folge vielfacher Nachfragen. Eine Option, die die Carolinen-Schule für das erste Jahr am Gymnasium nicht bieten kann. Das wird voraussichtlich erst in drei Jahren der Fall sein. Neben diesem Aspekt ging es in der Diskussion wiederholt um das pädagogische Konzept. Das ist nicht neu entwickelt worden. Es orientiert sich an den Phorms-Schulen und entspricht den Vorstellungen und Ideen von Peter Grönwoldt.