Casper und Gäste bringen Westfalenpark zum Tanzen

"Castival"

Am Samstag machte Musiker Casper den letzten Halt seiner „Castivals“ im Westfalenpark. Mit dabei waren auch die zwei Gastbands Bosse und AnnenMayKantereit. Es wirkte fast so, als wäre das Juicy Beats zurück in Dortmund: Die große Festwiese war bis in die letzte Reihe gefüllt.

DORTMUND

von Marlon Schulte

, 23.08.2015, 11:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Casper und Gäste bringen Westfalenpark zum Tanzen

Beim zweistündigen Finale des Castivals brachte Hauptact Casper die 13 000 Fans im Westfalenpark zum Tanzen.

Für die letzte Station seiner Festivalreihe brachte Casper extra viele Show-Effekte mit. Zu fast jedem seiner Lieder gab es Feuerfontänen, Nebel, Konfetti oder Feuerwerk – und das aus gutem Grund: Der Westfalenpark diente als Kulisse für die DVD, die bald erscheint.

Das meinen wir:

Die beiden Gastbands haben mit ihren teils bekannten, teils unbekannten Songs überzeugt. „Schönste Zeit“ von Bosse hat auch ohne große Effekte funktioniert. Die wurden für Casper aufgespart: Als der Haupt-Act dann mit „Auf und Davon“ oder „Hinterland“ zwei Stunden über die Bühne raste, sprangen auch die knapp 13.000 Zuschauer auf und ab. Begonnen hat Casper mit „Im Ascheregen“. Und zum Schluss des Castivals stand das Publikum im Konfettiregen.

Und auch für ernste Worte nahm sich Casper ein wenig Zeit: In einer kurzen Ansprache sprach er über die aktuelle Flüchtlingsthematik, kritisierte Faschismus und Diskriminierung und forderte zu allgemeiner Liebe auf.

Das meinen die Besucher:

Dina Frohne (23) aus Wuppertal: „Die Stimmung unter freiem Himmel und schönem Wetter war wahnsinnig. Gänsehautstimmung! Ich bin schon gespannt auf die DVD.“

Alina Rüping (23) aus Dortmund: „Das heutige Konzert mit diesen unglaublichen Menschenmengen war natürlich komplett anders als sein Geheimkonzert im Mai, aber Casper schafft es einfach mit seiner Musik und seiner Überzeugung alle in den Bann zu ziehen. Er liegt mit seinem Song „Jambalaya“ goldrichtig: Er darf tun was er will.“

Melissa Pfeiffer (27) aus Dortmund: „Es hat mich berührt, als Casper über Flüchtlinge und über politische Themen gesprochen hat. Das war wichtig. Die Stimmung allgemein war überragend.“

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