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70 Menschen kontaktierten die Lebenshilfe

Wohnen im Alter

"Der Beratungsbedarf ist weiter gestiegen", resümiert Wohnberaterin Monika Seidlitz. Kein Wunder angesichts der demografischen Entwicklung. Seidlitz und ihr Kollege Pagel von der Wohnberatungsstelle der Lebenshilfe in Waltrop bieten diesen Service auch für die Bürger unserer Stadt an.

CASTROP-RAUXEL

von Von Abi Schlehenkamp

, 09.02.2011
70 Menschen kontaktierten die Lebenshilfe

Peter Pagel von der Wohnberatungsstelle der Lebenshilfe in Waltrop.

Vorwiegend ältere Menschen und darunter viele so genannte „hochaltrige“ wandten sich im vergangenen Jahr an die Lebenshilfe – insgesamt 70 Frauen und Männer. In allen Fällen, so Peter Pagel, sei mindestens ein Hausbesuch erfolgt. Schwerpunktthemen waren Hilfsmittelausstattung und bauliche Anpassung. Der Service, den es seit zehn Jahren gibt, ist kostenlos.

„Immer mehr ältere Menschen möchten ihre Wohnung den Erfordernissen des Alters und/oder der Pflege anpassen und sprechen uns an“, schildert Monika Seidlitz. Im Mittelpunkt stehen ein altersgerechtes Bad und Probleme beim selbstständigen Aufsuchen und Verlassen des Hauses. Seidlitz: „Die meisten Probleme gibt‘s wegen Stufen und fehlenden Geländern.“ In vielen Fällen hätten sich zeit- und nervraubende Umbauten vermeiden lassen, die nicht zuletzt auch ordentlich Geld kosten können. Badewannenlift, Treppensteiger und andere Hilfsmittel ließen sich etwa aus dem Hilfsmittel-Angebot der Krankenkassen aussuchen und könnten verordnet werden. Außerdem haben sich die Wohnberater im vergangenen Jahr an vielen Veranstaltungen zum Thema „Wohnen im Alter“ beteiligt. Sowohl, um ältere Bürger zu informieren, als auch um sich fortzubilden, so Peter Pagel.

„Mit der Resonanz auf unserer Angebot sind wir zufrieden“, sagt Pagel. Langfristig bleibe zu hoffen, dass sich noch mehr jüngere Menschen oder auch Vermieter bei anstehenden Sanierungen im eigenen Haus Gedanken über das Wohnen im Alter machten und sich Tipps bei der Lebenshilfe holten. Kontakt: Tel. (0 23 09) 78 7 8 32.

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