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Band aus Castrop-Rauxel tourt durch die USA

Eskimo Callboy

Seit drei Jahren existiert die heimische Band Eskimo Callboy um Sänger Kevin Ratajczak. Ende Februar starten die Hard-Rocker eine Europa-Tournee, dann folgt der absolute Höhepunkt: die USA-Tour 2013.

CASTROP-RAUXEL

von Von Marc Siekmann

, 18.02.2013
Band aus Castrop-Rauxel tourt durch die USA

Seit drei Jahren existiert die heimische Band Eskimo Callboy um Sänger Kevin Ratajczak.

"Es ist schon Wahnsinn, dass wir am 4. April in die USA reisen und dort vier Wochen spielen dürfen", berichtet der Habinghorster Ratajczak aufgeregt. Der 27-jährige Student der Wirtschaftswissenschaften fügt allerdings hinzu, dass Eskimo Callboy Erfahrung mit Tourneen im Ausland habe. "Wir waren gerade erst auf einer Asien-Tour in Japan, China und Russland. Bis zu 800 Fans besuchten unsere Konzerte und die Resonanz war positiv."  

 Dabei erzählt er, dass von diesen Ereignissen vor drei Jahren nicht mal heimlich geträumt wurde. "Wir waren junge Männer und hatten Lust, Musik zu machen. Also haben wir die Stile, die uns gefallen, gemischt und dabei kam dann Eskimo Callboy raus." Trotz der vielen Reisen befindet sich das Studio und "das Herz der Band" noch immer in Castrop-Rauxel, so Ratajczak.  In eine Musiksparte möchte sich die Band nicht einordnen lassen: "Wir sind keine Hardcore-Band mit finsteren Mienen und politischen Texten. Wir verbinden klassische Metal-Elemente zum Beispiel mit Trance und Techno."Ebenso lehnt die Band politische Inhalte in ihren Texten ab und äußert sich zu der im vergangenen Jahr aufgekommenen Kritik an vermeintlich frauenfeindlichen Passagen: "Wir treten Leuten gerne auf den Schlips, wollen aber niemanden beleidigen", so Ratajczak.

Nun stehen für die Musiker erstmals Auftritte in Hollywood, Detroit, Las Vegas und vielen anderen Städten der USA an. "Viele Fans aus den Staaten schrieben uns, dass sie ein Konzert von Eskimo Callboy in den USA gerne sehen würden. Jetzt hat uns eine US-Agentur gebucht und wir kommen tatsächlich", erzählt Ratajczak. Bis zu 800 Fans werden in den Clubs Platz finden. "Wir tragen unser Hobby bis nach Amerika und das ist einfach traumhaft", freut sich der Sänger.  "Danach folgt dann noch der Festivalsommer mit einem neuen Album und Wacken 2013 – es wird ein verdammt anstrengendes, aber vor allem ein spannendes Jahr für uns", so Ratajczak.

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