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Castrop-Rauxeler Politiker bei Weltklimakonferenz

Frank Schwabe in Paris

Zwei Wochen lang haben die Macher der Weltpolitik bei der Weltklimakonferenz in Paris um einen neuen Klimavertrag gerungen. Dieser ist jetzt besiegelt, 196 Länder haben am Samstag zugestimmt. Auch Frank Schwabe (SPD), Castrop-Rauxeler Bundestagsmitglied, war bei den wichtigen Verhandlungen in Paris.

CASTROP-RAUXEL / PARIS

, 13.12.2015 / Lesedauer: 2 min
Castrop-Rauxeler Politiker bei Weltklimakonferenz

Bundestagsabgeordneter Frank Schwabe nahm an der Weltklimakonferenz in Paris teil.

Herr Schwabe, wie zufrieden sind sie mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Verhandlungen von Paris? Sehr zufrieden. Die Konferenz von Paris ändert die Welt. Wann gibt es das schon mal? Wir haben jetzt festgeschrieben, dass es am besten wäre, eine Temperaturerhöhung von über 1,5 Grad Celsius zu vermeiden. Das ist für viele Menschen überlebenswichtig und gibt uns das Signal, dass wir massiv in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz investieren müssen.

Sie haben im Vorfeld von 20 Terminen mit Kollegen aus Politik und Verbänden aber auch mit sogenannten Klimaopfern gesprochen, die Sie vor Ort vereinbart hatten. Was ist dabei herum gekommen? Man bekommt bei diesen Terminen die Veränderung der Welt wie unter einem Brennglas zu spüren. In Gesprächen mit Betroffenen aus Guatemala und Bangladesch versteht man wie sehr sie schon heute unter dem Klimawandel leiden. In anderen Gesprächen versteht man wie massiv der Ausbau Erneuerbaren Energien in vielen Teilen der Welt bereits stattfindet. Und wir stimmen zum Beispiel gemeinsame politische Initiativen mit anderen Abgeordneten aus europäischen Ländern ab.

Die Konferenz in Paris war die große Bühne der Weltpolitik. Welche konkreten Auswirkungen könnte der neue Klimavertrag für Castrop-Rauxel haben? Castrop-Rauxel widmet sich ja schon in vielfältiger Weise dem Klimaschutz, unter anderem im Rahmen vom Bund finanzierter Programme. Sicherlich werden wir uns verstärkt Gedanken machen müssen, wie wir uns an den Klimawandel anpassen, zum Beispiel durch mehr Grün in den Straßen, das in heißen Sommern für Abkühlung sorgen kann. Aber auch die Energiewende, die sich die Stadtwerke auf die Fahnen geschrieben haben, wird zweifellos beschleunigt. Erneuerbare Energien werden die klassische Energieversorgung in den kommenden zwei oder drei Jahrzehnten komplett ablösen.

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