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D-Town-Anschlag: Haftbefehl gegen 20-Jährigen

Beschuldigter streitet Tat ab

Nach dem versuchten Brandanschlag am Samstagabend auf ein Jugendzentrum im Castrop-Rauxeler Stadtteil Deininghausen, das als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden soll, ist inzwischen Haftbefehl gegen einen 20-jährigen Castrop-Rauxeler erlassen worden. Der streitet die Tat ab.

Deininghausen

, 03.11.2015 / Lesedauer: 2 min
D-Town-Anschlag: Haftbefehl gegen 20-Jährigen

Auf das ehemalige Jugendzentrum in Deininghausen wurde Samstagabend gegen 23 Uhr ein Anschlag verübt.

Der junge Mann steht im Verdacht, den Brandbeschleuniger am Samstagabend in das ehemalige Jugendzentrum D-Town an der Dresdener Straße in Deininghausen geworfen zu haben. Der Tatvorwurf lautet Brandstiftung, so Staatsanwalt Jörg Schulte-Göbel im Gespräch mit unserer Redaktion.

Noch am Montagabend ist nun Haftbefehl gegen den 20 Jahre alten Verdächtigen erlassen worden. Nach ersten Erkenntnissen sollen es keine fremdenfeindlichen Motive sein, die zur Tat führten - wie zunächst vermutet. Vielmehr soll es um Spannungen im familiären Kontext gehen. Der junge Mann streitet jegliche Tatbeteiligung ab.

Versicherung muss zunächst die Höhe des Schadens ermitteln

Fest steht, dass sich der Einzug der Flüchtlinge durch den Vorfall verzögert. Eigentlich sollten dort ab Montag, 9. November, die ersten Flüchtlinge eine Unterkunft finden. "Wenn die Polizei das Gebäude freigibt, geht erst die Versicherung hinein, um die Höhe des Schadens zu ermitteln", erklärte Stadtpressesprecherin Maresa Hilleringmann am Montag auf Anfrage.

Wann mit der Belegung gestartet werden kann, stehe noch nicht fest. Zum Thema Sicherheitsdienst betonte Hilleringmann: "Wir prüfen, ob ein Sicherheitsdienst notwendig ist."

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