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Entsetzen über Baumfällung

HENRICHENBURG Kollektives Entsetzen im Umweltausschuss über die Fällaktion am Kanal. Wie berichtet, hat der Regionalverband (RVR) dort japanischen Zierkirschen den Garaus gemacht, nachdem der Eigentümer, das Wasser- und Schifffahrtsamt, mangelnde Standfestigkeit ins Feld geführt hatte.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 28.11.2007
Entsetzen über Baumfällung

Ungefähr zehn japanische Kirschbäume säumten nicht weit von der Brücke in Henrichenburg entfernt den Kanal.

Für Norbert Winge (CDU) eine Farce, denn der Umweltausschuss sei seines Wissens nach nicht über die Aktion informiert worden, obwohl doch der RVR Jahr für Jahr über geplante Maßnahmen im Fachgremium zu berichten habe. „Wir konnten da nichts machen“, versicherte Norbert Weißenberg, Bereichsleiter Stadtgrün und Friedhofswesen, der die Promenade vor knapp 20 Jahren selber angelegt hatte. Nach dem Besitzerwechsel seien der Stadt die Hände gebunden gewesen. Und ohnehin, informierte Weißenberg, gelte die Baumschutzsatzung für den Außenbereich nicht. Bernd Jungnickel (SPD), der sich im Ausschuss nach den Hintergründen der Fällung am Kanal erkundigt hatte, verwies auch auf eine umfangreiche Fällung an einem Autohaus in Habinghorst. Weißenberg: „Das ist mit uns abgestimmt, dabei ging es um Weiden, die unter Pilzbefall litten.“ Anfang des kommenden Jahres wird RVR-Förster Matthias Klar im Umweltausschuss über die Maßnahmen für 2008 berichten.

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