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Er ist schwarz-gelb

CASTROP-RAUXEL Die Karte gab's 1994 vom Onkel zur Kommunion – der erste Stadionbesuch der Anfang einer leidenschaftlichen Beziehung zwischen Schwarz-Gelb und Martin Will. Und die ist jetzt fest besiegelt. Denn der Castrop-Rauxeler ist ab sofort das 30.000. Mitglied des BVB.

von Von Arne Niehörster

, 23.11.2007
Er ist schwarz-gelb

Mitglied Nr. 30.000: BVB-Fan Martin Will (Mitte) sitzt stolz zwischen Stadionsprecher Norbert Dickel (l.) und seinem Vater Peter.

„Da war ich zehn Jahre alt“, erinnert sich Martin Will an diese „irre Atmosphäre im schönsten Stadion der Liga.“ Und seitdem pilgert der 23-Jährige regelmäßig zu den Heimspielen seiner Schwarz-Gelben – als echter Fan sitzt, pardon, steht er natürlich auf der Südtribüne. Doch als BVB-Mitglied Nr. 30.000 stand er vor kurzem davor, auf dem heiligen Rasen, und wurde von BVB-Schatzmeister Dr. Reinhold Lunow und Stadionsprecher Norbert Dickel ganz offiziell „im Club“ willkommen geheißen – und gefeiert, von der „schwarz-gelben Wand“, der Südtribüne. „Da stehe ich selbst immer“, war Martin Will begeistert. Schatzmeister Lunow überreichte ihm noch einen Strauß Blumen und Autogrammkarten der Stars, sagte ein paar freundliche Worte. Aber: „Martin hatte nur noch Augen und Ohren für die einmalige Lärmkulisse“, erinnert sich Vater Peter – na klar, auch BVB-Fan. Er weiß auch noch, dass Sohn Martin beim Einlaufen ins Stadion den Rasen gestreichelt hat. "Das musste ich machen" „Das musste ich machen“, sagt Martin Will. Die Frage, was er derzeit von den Leistungen seines BVB hält, lässt ihn erst einmal nachdenken. Die Antwort: „Es geht doch einigermaßen. Schließlich könnte es immer noch schlimmer sein.“ Er sei Optimist und glaubt auch bald wieder an rosige Zeiten für den BVB. Etwa wenn Alexander Frei wieder fit wird. „Im Moment fehlt da eben der Stürmer, der die Tore macht“, spricht Martin Will fachmännisch und mit langjähriger Fan-Erfahrung. Er tritt allerdings auch selbst gegen das Leder, für die Kolpingsfamilie in Henrichenburg. Ein echter Fan des Sports eben. Vor allem dann, wenn sich der Fußball bei den Schwarz-Gelben dreht.

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