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EUV: CDU fordert Sondersitzung

CASTROP-RAUXEL Sofort nach dem Bekanntwerden der Pläne von Rot-Grün, künftig den Stadtbetrieb EUV nur noch mit einer Spitze zu fahren, warf sich die CDU für eine Beibehaltung des status quo in die Bresche (RN berichteten).

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 15.11.2007

Jetzt legen die Christdemokraten noch einen nach. Und verlangen vom Bürgermeister als dem Vorsitzenden des EUV-Verwaltungsrates eine unverzügliche Sondersitzung.

Doppelspitze Bislang operiert der EUV mit der Doppelspitze Michael Werner und Klaus Mönch. Deren Verträge als Vorstand laufen Ende dieses Jahres aus. Wie der Pressesprecher der CDU-Fraktion Herbert Hampe gestern erklärte, brauche der EUV für die von SPD, Grünen und Bürgermeister angestrebte Neuregelung eine Änderungssatzung bis zum Ende dieses Jahres. Diese wolle Rot-Grün in der nächsten Sitzung des Verwaltungsrats am 5. Dezember durchpeitschen, um sie nur einen Tag später im Rat bestätigen zu lassen.  

Spiel mit verdeckten Karten? „Wir stehen zur EUV-Doppelspitze; für uns gibt es keinen seriösen Grund, die derzeitige Situation zu verändern“, so Ulrich Mues, der stellvertretende EUV-Verwaltungsratsvorsitzende. Vielmehr dränge sich bei den Christdemokraten der Verdacht auf, die Personalpolitik von Bürgermeister und Rot-Grün ziele auf eine zunächst freie Leitungsposition ab, deren Wiederbesetzung aus den eigenen Reihen sich nach einiger zeit doch noch als notwendig erweisen könnte. Für ein Spiel mit verdeckten Karten spreche auch das hohe Tempo, mit dem hier zu Werke gegangen werde.CDU-Fraktionschef Hilmar Claus: „Wir vertreten die Auffassung, dass Personalentscheidungen von einer derart großen Tragweite nicht erst gut drei Wochen vor dem Umsetzungspunkt gefällt werden dürfen.“ Der EUV-Verwaltungsrat sei eine Körperschaft des städtischen Wirtschaftsunternehmens, dessen umfangreiche Aufsichtsaufgaben mit insgesamt 14 Punkten in der EUV-Satzung beschrieben seien.

  

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