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Kai Schürholt zieht Revision zurück

CASTROP-RAUXEL Kai Schürholt, früherer Oberbürgermeisterkandidat der Landauer CDU, ist nun definitiv vorbestraft. Der Castrop-Rauxeler hat jetzt seine Revision gegen ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Landau vom 30. Juni zurückgezogen.

von Von Julia Grunschel

, 24.09.2008
Kai Schürholt zieht Revision zurück

Der 36-jährige Kai Schürholt.

Das Landgericht hatte den OB-Kandidaten, der 1991 am Ernst-Barlach-Gymnasium Abitur gemacht hatte, zu einer Geldstrafe von 7500 Euro verurteilt. Der studierte Theologe hatte sich 2007 im Wahlkampf um das Landauer Oberbürgermeisteramt mit einem Doktor-Titel geschmückt, auf den er gar kein Anrecht hatte.Bundesweite Schlagzeilen

Als der Vorfall im August 2007 bekannt wurde und bundesweit für Schlagzeilen sorgte, war auch die evangelische Paulus-Gemeinde in heller Aufregung. Besser gesagt in Sorge, dass er eine Kurzschlusshandlung begehen würde. Denn Kai Schürholt gehörte, bevor er zum Studium nach Heidelberg und Göttingen ging, zum Team der Lutherkirche und half unter anderem bei Kindergottesdiensten mit. Professionelle Hilfe für Schürholt "Heute ist es so, dass einige Gemeindeglieder mit ihm in Kontakt stehen", weiß Pfarrer Hans-Jürgen Knipp. In Sorge sei man nicht mehr, da sich Kai Schürholt auf einem guten Weg befinde und sich professionell helfen lasse. Was der Castrop-Rauxeler zurzeit genau macht, kann Pfarrer Knipp nicht sagen: "Ich weiß nur, dass er nicht mehr in Berlin tätig ist, aber etwas macht."

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