Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Michael Wurst ist raus, Alicia Beissert in den Battles

"The Voice of Germany"

Die 18-jährige Alicia Beissert aus Castrop-Rauxel hat es bereits geschafft: Vier Buzzer katapultierten sie Donnerstagabend in die nächste Runde bei "The Voice of Germany". Der 40-jährige Bochumer Michael Wurst konnte dagegen keinen der Coaches überzeugen.

CASTROP-RAUXEL/BOCHUM

, 29.10.2015

In der ersten Runde, den sogenannten Blind Auditions ist Alicia Beissert eine Runde weiter gekommen. Alle Coaches haben für sie gebuzzert und sie musste sich für ein Team entscheiden. Nach einiger Überzeugungsarbeit von allen Seiten entschied sie sich für Andreas Bourani und singt in den Battles jetzt für sein Team.

Alicia, die in Castrop-Rauxel zur Willy-Brandt-Gesamtschule geht, hat sich für einen Song ihres großen Vorbilds Rihanna entschieden:"FourFiveSeconds". „Da wusste ich, dass der Text sitzt“, sagt die 18-Jährige.

geht es zu ihrem Auftritt.

 

 

Michael Wurst konnte die fünfköpfigen Jury auf der Bühne am Freitagabend nicht überzeugen. Bei der Sendung müssen die Kandidaten einen Song ihrer Wahl singen, ohne dass die Coaches sie sehen können. Die Talente sollen nur mit ihrer Stimme überzeugen. „Da geht es aber auch brutal um den Musikgeschmack der Einzelnen“, sagt Michael Wurst. Er sei mit seiner Songauswahl – "Spinner" von Revolverheld– bewusst ein Risiko eingegangen. Auf Nummer sicher könne man mit Songs gehen, die zwar jeder kennt, aber nicht mehr im Ohr hat.

 geht es zum Auftritt von Michael Wurst.

 

 

Auch wenn sein Song risikoreich war, von Jury-Mitglied Rea Garvey hatte Wurst aber eigentlich ein Buzzern erwartet: "Und ich dachte, der Song sei genau dein Ding". Aber das sah dieser anders und lenkte ein, es sei ihm nicht "gefühlvoll genug" gewesen.

"So weit wie möglich"

Für Michael Wurst ging es natürlich auch darum, weiterzukommen – so weit wie möglich. „Wer etwas anderes sagt, der lügt“, sagt Wurst. 

Die 18-jährige Alicia sieht das anders. „Ich habe schon in der kurzen Zeit so viel dazugelernt und mich stimmlich so weiterentwickelt, gewinnen muss ich gar nicht unbedingt“, sagt die Schülerin. Ihr Gesangs-Talent war ihr gar nicht bewusst, bis sie vor etwa zwei Jahren von Freunden und Familie darauf angesprochen wurde. Zum Casting angemeldet hat sie daher auch ihre Mutter. „Ich hätte nie gedacht, dass ich Menschen mit meiner Stimme so berühren und erreichen kann“, so die 18-Jährige.

Stadionsprecher des VfL

Michael Wurst hat seinen Auftritt bei den Blind Auditions am Freitagabend verpasst. Denn der 40-Jährige ist Stadionsprecher des VfL Bochum und der spielte am Freitag in der 2. Bundesliga zu Hause gegen St. Pauli – Michael Wurst musste ans Mikro.

Casting-Neuling ist Wurst aber nicht. Vor zwölf Jahren wurde er schon bei der Sendung Star Search Dritter, Musik macht er bereits seit 20 Jahren. „Ich wollte schon gerne noch mal auf so einer großen Bühne stehen“, sagt Michael Wurst. In Castrop-Rauxel ist Wurst auch bekannt, weil er Trainer beim FC Frohlinde ist.

 

Lesen Sie jetzt