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Mit der Titanic auf Erfolgskurs

CASTROP „Globale Erderwärmung rettet Leben“ titelt Christian Depenbusch seinen Cartoon, der die Titanic auf Kollisionskurs mit einem Mini-Eisgletscher zeigt. Mit der Zeichnung heimste der Castroper den zweiten Platz beim „Deutschen Cartoonpreis“ ein.

von Von Julia Grunschel

, 05.11.2007

Diesen hatte der renommierte Carlsen Verlag zum Thema „Prima Klima“ ausgeschrieben und im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am 12. Oktober verliehen. Dass Depenbusch mit seinem Cartoon zu den positiven Folgen der Erderwärmung so gut abschneiden würde, hätte der freie Illustrator und Multimedia-Designer nie gedacht. „Die Nachricht, dass ich unter den Gewinnern bin, kam kurzfristig und überraschend“, sagt der 39-Jährige ganz ehrlich. Dabei hat er zurzeit eine regelrechte Glückssträhne. Bisher hat der gelernte Schreiner seine Arbeiten nämlich noch gar nicht veröffentlicht, aber mit seinen Zeichnungen in diesem Jahr gleich an drei Wettbewerben teilgenommen.NABU-Wettbewerb Beim Deutschen Karikaturenpreis konnte er sich zwar nicht platzieren, dafür aber beim Wettbewerb des Deutschen Naturschutzbundes (NABU) unter dem Titel „Cartoons für Wölfe: Nur gucken – nicht streicheln!“, der von der Volkswagen AG, der Stadt Wolfsburg und dem VfL Wolfsburg ausgerichtet wurde. 600 Cartoonisten aus 47 Ländern reichten dabei insgesamt 1200 Cartoons ein. Mit fünf Werken versuchte der 39-Jährige sein Glück. Überzeugt hat der Wolf, der im Einwohnermeldeamt vorstellig wird. „Platz sechs“, lautete das Urteil der hochkarätigen Jury um Cartoonist und Schirmherr Wolf-Rüdiger Marunde. Ein Fahrrad und die Aufnahme in einen Katalog mit den 70 besten Arbeiten waren das Ergebnis. In diesem Verzeichnis ist noch ein zweiter Cartoon von ihm zu sehen, der einen Wolf unter Bundeswehrsoldaten zeigt. Untertitel: „Erste Wölfe werden in Deutschland wieder heimisch!“.Arbeit an Buch Nachhaltige Wirkung auf den Verlauf seiner Karriere als Illustrator dürfte der Deutsche Cartoonpreis haben. Bereits auf der Buchmesse kam Depenbusch mit Verlagen ins Gespräch. „Zurzeit arbeite ich an einem Buch“, verrät er, will aber keine Details preisgeben. Getan hat sich bereits etwas an der Auftragslage der Multimedia-Firma Pulcinello, die er mit seinem Bruder Marcus betreibt. „Ich bekomme zurzeit viele Anfragen per Mail“, erzählt er. Was Depenbusch bei der Arbeit inspiriert, kann er nicht genau sagen. Die Ideen kommen bei der Auseinandersetzung mit dem Thema. „Wenn ich etwas Dröges lese, dann bleibt manchmal ein Wort hängen. Ich kombiniere einfach und probiere Sachen aus.“  Kontakt: Christian Depenbusch, Tel. 4 35 02, c.depenbusch@pulcinello.de          

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