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Rat stimmte für eine Machbarkeitsstudie

Diskussion um Stadtwerke

Goldgräberstimmung auf der einen Seite, Furcht vor kommunaler Misswirtschaft und gefährlicher Stromzockerei auf der anderen. Die Gründung eigener Stadtwerke wurde im Rat heftig diskutiert. Doch über eine Machbarkeitsstudie sind sich beide Seiten einig - auch wenn die Kosten unklar sind.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle

, 01.04.2011 / Lesedauer: 2 min

Sie wurde beschlossen - was jedoch die Prüfung der energiewirtschaftlichen Möglichkeiten kosten wird, weiß kein Ratsmitglied. Bürgermeister Johannes Beisenherz geht davon aus, dass dazu eine externe Hilfe nötig ist. Manfred Postel von der FWI hatte eine Zahl zur Hand: "Ich habe das gegoogelt. Eine wirkliche Machbarkeitsstudie kostet ab 400 000 Euro aufwärts."Sicht der SPD SPD-Chef  Rajko Kravanja will unbedingt eigene Stadtwerke. "Wir wollten die schon 1999. Aber die CDU hat damals die Kommunalwahl gewonnen und die Konzessionsverträge mit RWE verlängert. Heute wissen wir: Wer Stadtwerke gegründet hat, steht wunderbar da", sagte Kravanja.Meinung der CDU Hilmar Claus gab contra: "Mit vier weiteren Windrädern wird der Strombedarf in Castrop-Rauxel nicht gedeckt." Der CDU-Fraktionschef enttarnte auch die Mär vom vermeintlich guten Öko-Strom aus Wasserkraftwerken in Norwegen. "Norwegen verkauft diesen Strom und bezieht die fehlenden Energiemengen von Atomkraftwerken in Schweden. Was hat das mit Ökologie zu tun", so Claus.Stimme der FDP Als einziges Ratsmitglied stimmte Christoph Grabowski von der FDP schon gegen die Prüfung von Stadtwerkeplänen: "Kommunale Betriebe können keinen wirtschaftlichen Erfolg nachweisen. Es wird nur ein Schattenhaushalt geschaffen und es geht darum, Politiker mit Pöstchen zu versorgen."

 

 

 

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