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Rotlava-Skulptur im Kreisel

CASTROP-RAUXEL Lange Zeit hat sie ein Schattendasein auf dem Forum-Parkplatz an der Treppe geführt, jetzt kommt die rote Stein-Plastik von Jan Bormann wieder hervorragend zur Geltung. Und ziert den Kreisel an Westring/Engellaustraße. Die Sparkassenstiftung übergab das Kunstwerk.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 21.11.2007

Mit der „Liegenden Form, Quadrat“ verwirklicht die Sparkassenstiftung das vorerst letzte Projekt aus der Reihe „Kunst im öffentlichen Raum“. In seiner Funktion als Kuratoriumsvorsitzender übergab Burkhard Kapteinat das mittlerweile 33 Jahre zählende Kunstwerk der Öffentlichkeit.

Leichtere OrientierungUnd Jan Bormann (Foto), der den drei Tonnen schweren Stein überarbeitet hat, wann immer ihm die Schiffart-Ausstellung Zeit ließ, zeigte sich mit dem neuen Standort sichtlich zufrieden. „Damals in Wien hat die Plastik ja auch in einem Kreuzungsbereich gestanden“, erklärte der Bildhauer. Und zwinkerte: „Damit dürfte das Orientieren leichter fallen.“Damals, das war übrigens bei der Internationalen Gartenschau in der österreichischen Metropole, wo das Kunstwerk im Garten der Bundesrepublik stand. Das Hinweistäfelchen für die Bormann‘sche Plastik wird an der Straßenbeschilderung angebracht. Als Pate für den markanten Rotlava-Stein und den Kreisel fungiert der Stadtbetrieb EUV.

Schon viertes Objekt Mit diesem Kunstwerk hat die Sparkassenstiftung nach dem Taxidriver im Goldschmiedingpark, der Europa-Skulptur im Kreisel am Hallenbad und der Reding-Plastik im Kreisel auf Schwerin bereits das vierte Objekt innerhalb kurzer Zeit realisiert. Sie ergänzen die vor einigen Jahren ebenfalls von der Sparkassenstiftung finanzierten Kunstwerke von Annette Seiler am Bennertor und die Skulptur aus Dolomit/Corten-Stahl von Walter Hellenthal im Goldschmiedingpark.

Projekt kurz vor Vollendung Auch das letzte Projekt der Stiftung in diesem Jahr steht kurz vor der Vollendung. Kapteinat: „Es wird in jedem Fall kleiner ausfallen und eher unter den Weihnachtsbaum als in einen Kreisverkehr passen.“ Dabei geht es um das neue Buch von Dietmar Scholz mit dem Titel „Aus zwölf Jahrhunderten“. Einzelheiten dazu soll es in der Vorweihnachtszeit geben.

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