Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Teil eins der König-Ludwig-Trasse eröffnet

PÖPPINGHAUSEN Auch viele kleine Schritte führen zum Ziel. Die neue „König-Ludwig-Trasse“ (KLT) ist so ein Fall. Das erste Teilstück von Recklinghausen bis zum alten Hafen „König Ludwig‘“ am Rhein-Herne-Kanal wurde offiziell freigegeben – 2,5 Kilometer feinster Rad- und Wanderweg.

von Von Thomas Fiekens

, 15.12.2008
Teil eins der König-Ludwig-Trasse eröffnet

Frisch saniert sind die Brücken auf der ehemaligen Zechentrasse.

Sanierte Brücken Im Endausbau entsteht eine zusammenhängende Freizeit-Route auf der 14 Kilometer langen und längst aufgegebenen Zechenbahnstrecke. Kernstücke des ca. 2,3 Mio. Euro teuren Südabschnitts auf Recklinghäuser Gebiet sind frisch sanierte Brücken: eine führt über die Merveldtstraße, die andere über die Emscher. Dort schnippelten Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder, Landrat Jochen Welt, Beigeordneter Michael Eckhardt und Ulrich Carow vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) symbolisch das Freigabe-Band durch.

Weiterbau könnte sich verzögern Zurück zu den kleinen Schritten: Paziorek machte keinen Hehl daraus, dass sich der für Anfang/Mitte 2010 geplante Weiterbau verzögern könnte. Keine wirklich schlechte Botschaft, denn das Geld steht zur Verfügung und Paziorek hinter dem Projekt. Der Grund für die womögliche Verschiebung: Der RVR plant den weiteren Ausbau in zwei Schritten. Aktuell läuft ein Planfeststellungsverfahren, und das kann sich hinziehen.

Lückenschluss Ob nun 2009 oder 2010: Wenn viele kleine Schritte erledigt sind, ist die neue Route ein beachtliches Werk: Die alte Zechenbahntrasse verläuft vom Rhein-Herne-Kanal bis zur Halde Blumenthal. Dort soll später der komplett ausgebaute Radweg Anschluss an die Haard finden, schon jetzt schließt der erste Abschnitt Lücken im Wegenetz von Castrop-Rauxel, Herne und Recklinghausen.

Lesen Sie jetzt