CDU Hörde: "See-Beirat ist nur ein Hurra-Verein"

HÖRDE Die CDU möchte den Machtanspruch der SPD in der Bezirksvertretung mit einer Koalitionsaussage für die FDP und die Bürgerliste stutzen.

von Von Peter Bandermann

, 29.01.2009, 16:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wir halten an unserem bereits vor fünf Jahren aufgestellten Ziel fest und wollen mit Hilfe der FDP und der Bürgerliste eine Mehrheit erreichen und den Bezirksbürgermeister stellen. 2004 hat Manfred Renno von der SPD das mit einer Stimme der PDS geschafft. Nach 60 Jahren SPD wäre ein Wechsel im Stadtbezirk ein reizvoller Gedanke.

Da steht uns die Moschee im Weg. Unvermeidbar: Die Flughafen-Frage. Weber: Ich bin für längere Betriebszeiten.

So hat es auch die Ortsunion Wellinghofen auf dem Kreisparteitag beantragt. Die CDU wird sich dazu in der kommenden Woche positionieren. Ein Gespräch zum Flughafen führen wir innerhalb der CDU noch in dieser Woche.

Mit uns würden die Pläne so, wie sie vorliegen, nicht realisiert.

Der Hörder Stadtkern. Ich habe den Eindruck, dass der Aktivkreis das alles allein nicht bewältigen kann. Ein Gutachten sagt, das Phoenix-Ost und Phoenix-West zwar Chancen bieten, aber aus dem Hörder Zentrum selbst muss mehr kommen. Da muss man jetzt handeln. Wir können nicht auf die Phoenix-Projekte warten. Die Zeit läuft uns davon, dem Handel geht die Luft aus.

Phoenix-West läuft gut, aber was aus dem See wird, weiß niemand.

Der Beirat ist desinformiert und nicht mehr als ein Hurrah-Verein für Kaffee, Kuchen und einer Busfahrt über die Baustelle.

Eigentlich sollten wir auch in der Bezirksvertretung alle sechs Monate über die Fortschritte informiert werden. Eigentlich.

Wir haben viel erreicht, fast immer auch einstimmig. Die Sanierung der Schulen geht zum Beispiel auf eine Initiative der CDU zurück. Darauf sind wir sehr stolz.

Dass die Bezirksvertretung Hörde über einen Etat von mindestens einer Million Euro entscheiden kann. 750 000 Euro ist zu wenig.