CDU Hombruch setzt verstärkt auf Straßenbau

Jahresempfang mit Ehrengast

Die CDU Hombruch hat auf ihrem Jahresempfang am Sonntag ihre Planungen für das laufende Jahr vorgestellt. Und sie hatte einen Ehrengast eingeladen. Der äußerte sich zur Flüchtlingssituation und sprach dabei Klartext.

HOMBRUCH

, 14.02.2016, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die CDU Hombruch und ihre Bezirksvertreter begrüßten bei ihrem Neujahrsempfang Jens Spahn (Mitte), Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Die CDU Hombruch und ihre Bezirksvertreter begrüßten bei ihrem Neujahrsempfang Jens Spahn (Mitte), Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Jens Spahn, Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium, fand vor 200 Gästen in der proppenvollen Jugend-Freizeitstätte an der Kieferstraße deutliche Worte. „Uns ging es noch nie so gut wie jetzt“, behauptet Spahn. „Wir sind die Lokomotive in Europa.“

Ermöglicht hätten dies hohe Einnahmen und niedrige Zinsen, so der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Ferner steige die Lebenserwartung „um sechs Stunden pro Tag!“

Probleme bereite hingegen die Flüchtlingskrise. Laut Spahn ist es „die erste Krise, die für uns Deutsche nicht nur im Fernsehen stattfindet.“ Jahre lang sei das Recht nicht umgesetzt und die Situation 2015 völlig unterschätzt worden, nennt er Gründe. „Wenn wir ihnen in der Heimat keine besseren Perspektiven bieten, wird es so weitergehen“, fürchtet der Bundestagsabgeordnete (MdB).

Klare Ansagen gefordert

Ferner spricht er sich für klare Ansagen aus: „Es braucht ein paar Regeln und Prinzipien, damit Integration gelingen kann.“ Am 32. Geburtstag seines ebenfalls anwesenden Dortmunder Bundestags-Kollegen Steffen Kanitz appelliert Jens Spahn: „Es wird schweineanstrengend, aber wir werden es schaffen!“ 

Zuvor hatte Hombruchs Fraktions-Vorsitzender Hans-Jürgen Grotjahn in seiner Ansprache Anleihen aus der Bibel genommen. „Von den Weisen gilt es zu lernen“, fordert Gotjahn die rund 200 Gäste auf. „Die drei hatten Visionen und folgten dem Stern.“ „Leitstern“ der CDU ist der Straßenbau. Löttringhauser und Kruckeler Straße würden saniert. Der Rad- und Wanderweg „Rheinischer Esel“ erhalte einen „optimierten Anschluss an Witten.“

Die „Erneuerung des Zoos“ lasse man sich 40 000 Euro kosten und im Herzen von Hombruch werde es im Bereich Marktplatz/Harkortstraße öffentliches WLAN geben. „Fürs Parkraumkonzept“, so Hans-Jürgen Gotjahn, „planen wir eine erste Bürgeranhörung.“

Rückbau der Universitätsstraße

Zurückgebaut werden soll die Universitätsstraße. Von vier auf zwei Spuren. Wobei die Anbindung an die Marie-Curie-Allee eine Option bleibe. Neu gestalten will die Union die Löttringhauser Nahversorgung. Ein Edeka-Markt solle Aldi folgen. „Vor 2018 wird es nicht gehen“, sagt Grotjahn. „Das Verfahren dauert zwei Jahre.“