CDU reagiert auf den SPD-Vorstoß zum Standort überrascht

Husener Sportplatz

Dem SC Husen-Kurl läuft die Zeit davon. Die Probleme des Vereins am derzeitigen Standort sind hinlänglich bekannt. Auf der Suche nach einer Lösung mit Diskussionen über sechs mögliche Alternativ-Standorte erhielt letztlich die Verwaltung den Auftrag, den Standort an der Kurler Straße durchzuplanen.

HUSEN/KURL

von Von Nils Heimann

, 03.02.2011, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen diesen Vorwurf wehrte sich der SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Wittkamp: "Aus meiner Sicht habe ich den Weg nicht verlassen. Ich habe nur das Gefühl, es passiert nichts. Daher wollte ich im Sinne des Vereins weiteren Druck machen." Das belege auch eine andere Alternative die Andreas Wittkamp ins Gespräch brachte, die er die "Alternative C" nennt. Dabei solle der jetzige Standort – allerdings mit einem Kunstrasen – beibehalten und die eventuellen Klagen von Anwohnern seitens der Stadt ausgehalten werden. Um die dadurch drohenenden rechtlichen Konsequenzen für den Verein abzuklopfen, trifft sich Andreas Wittkamp nächste Woche mit Rechtsdezernent Wilhelm Steitz.

Uwe Waßmann will dagegen an dem gefassten Beschluss festhalten und fordert von der Planungsvewaltung, "dass sie sich an ihre Pflicht hält, die Beschlüsse, die für die Kurler Straße gefällt wurden, auch umzusetzen." Dazu käme, kommt er noch einmal auf das ehemalige Zechengelände zurück, das dort ortsnahes Gewerbe angesiedelt werden solle. "Die Stadt hat diesen Bedarf für Kurl/Husen festgestellt und der Standort wäre aus ihrer Sicht auch optimal", hält Waßmann dem Vorschlag der SPD, dort einen Sportplatz zu errichten, entgegen. 

Schlagworte: