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CDU: Wo bleibt die "Seesatzung"?

Vandalismus am Phoenix-See

Kaum war der Phoenix-See für Spaziergänger freigegeben, verschandelten zerschlagene Glasflaschen am Wegesrand und auf den Docks, umgeknickte Jungbäume, Müll im Wasser und Vandalismus die Landschaft. Zäune wurden aufstellen. Jetzt erinnert die CDU an eine längst angekündigte "Seesatzung".

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 04.06.2011 / Lesedauer: 2 min
CDU: Wo bleibt die "Seesatzung"?

Der Phoenix-See aus der Luft: Hier die Kulturinsel.

Beide Instrumentarien – Seesatzung und Rechtsverordnung – sollen in unterschiedlicher Regelungstiefe Verhaltensregeln aufstellen, um möglichst zu verhindern, dass der See aus Unwissenheit, Gedankenlosigkeit oder auch purer Mutwilligkeit missbräuchlich genutzt wird.Thomas Pisula, planungspolitischer Sprecher der Ratsfraktion, erinnert daran, dass von der Geschäftsführung der Phoenix-See- Entwicklungsgesellschaft beide Verhaltenskataloge bereits Ende des Jahres 2010 angekündigt worden sind. Zur Eröffnung des Sees sollten diese demnach etwa zeitgleich verabschiedet werden.

Ein Blick in die Tagesordnung der Sitzung des zuständigen Ausschusses für Stadtgestaltung am 8. Juni lasse jedoch erkennen, dass ein beschlussfähiger Satzungsentwurf immer noch nicht vorliegt. Die CDU-Fraktion will in der Ausschussitzung wissen, wann nun Seesatzung und Rechtsverordnung erlassen werden. Thomas Pisula fordert den Regierungspräsidenten und die Dortmunder Stadtverwaltung zur Eile auf, damit Vandalismus und beginnende Verwahrlosung möglichst schnell durch einen Ge- und Verbotskatalog gestoppt werden.

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