Chance endlich nutzen

Im Heimspiel gegen Sandhausen

Erinnert sich VfL-Trainer Peter Neururer an das Hinspiel beim SV Sandhausen, so ist er immer noch ausgesprochen ärgerlich. "Das war einzigartig. So etwas habe ich zuvor noch nie erlebt. Solche Verhaltensweisen einzelner Spieler dürfen nicht noch einmal passieren."

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 18.03.2014, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Chance endlich nutzen

Von Piotr Cwielong, hier im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach, erwartet Trainer Peter Neururer im Heimspiel gegen den SV Sandhausen eine besonders konzentrierte Leistung

Gemeint ist damit die Szene, die sich im Hardtwaldstadion nach knapp 90 Sekunden abspielte. Yusuke Tasaka und Piotr Cwielong legten per Schnick, Schnack, Schnuck fest, wer einen Freistoß ausführen durfte. "Dies war mehr als respektlos gegenüber dem Gegner und zeigte, mit was für einer schlechten Einstellung wir damals aufgetreten sind." Das Ende ist bekannt. Nach 94 Minuten hatten die Bochumer die Partie mit 0:1 verloren. Der Anfang vom Absturz in die Abstiegsregion, in der die Bochumer noch heute festsitzen.Anders auftreten Wie schon so häufig in den letzten Wochen haben die Bochumer nach dem Auswärtserfolg in Aalen die große Möglichkeit, mit einem Heimsieg am Freitag (Anstoß 18.30 Uhr) einen ganz entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. "Hierzu ist auch die Eigenmotivation jedes einzelnen Spielers gefragt. Die Eigenmotivation, den Mist aus dem Hinspiel wett zu machen", erwartet Neururer von der gesamten Mannschaft, aber insbesondere von Tasaka und Cwielong, ein ganz anderes Auftreten als beim SVS. Dazu kann er voraussichtlich auf die gleiche Elf zurückgreifen, die in Aalen gewann. Zwar hat Felix Bastians auch am Dienstag aufgrund der Reizung an der Plantarsehne noch nicht trainiert, dennoch ist sein Einsatz nicht gefährdet. Ebenfalls nicht an der zweiten Übungseinheit am Nachmittag nahmen Slawo Freier und Lukas Sinkiewicz teil. Das Duo trainierte stattdessen individuell im Kraftraum.Klarheit schaffen Endlich Klarheit haben möchte Cheftrainer Peter Neururer im Verletzungsfall Jan Gyamerah. Das hoffnungsvolle Talent auf der rechten Außenbahn fällt seit knapp einem Jahr immer wieder verletzungsbedingt aus. Untersuchungen enden häufig mit der Diagnose kein Befund. Jetzt soll Gyamerah erst wieder mit dem Training beginnen, wenn feststeht, ob der 18-Jährige die körperlichen Anforderungen an den Profifußball auch erfüllen kann.

 

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