Chinesischer Garten bleibt vorerst geschlossen

Vandalismus

Unbekannte Täter haben vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag (26.) erhebliche Schäden im Chinesischen Garten der Ruhr-Universität Bochum angerichtet. Deshalb bleibt dieser nun bis auf Weiteres geschlossen.

QUERENBURG

26.03.2015, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Teile des Chinesischen Gartens wurden von Vandalen zerstört.

Teile des Chinesischen Gartens wurden von Vandalen zerstört.

Zahlreiche Holzteile sind weitgehend zerstört. Alle Geländer und Brüstungen im Garten sind aus der Verankerung gerissen, dabei zerbrochen und in den Teich geworfen worden. Beschädigt wurden auch die Türen zur Haupthalle sowie einige der Fenster. Es ist kein schönes Bild, welches sich momentan im Chinesischen Garten der RUB zeigt.

Steinlaterne versenkt

"Eine Steinlaterne ist ebenfalls im Teich versenkt worden", berichtet Prof. Gordon Wassermann, Vorsitzender des Vereins der Chinesische Garten "An zwei Stellen sind Steine aus dem Gebirge gerissen und in den Teich gestürzt. Die Täter sind auch auf den Dächern herumgelaufen, denn auch dort gibt es kleine Schäden an manchen Stellen. Praktisch sind nur die Eingangshalle und die Südseite der Wasserhalle unbeschädigt geblieben."

Die Mitarbeiter des Botanischen Gartens, die den Schaden am Dienstagmorgen entdeckt haben, und die Mitglieder des Fördervereins sind entsetzt über diesen Vandalismus. Besonders traurig ist dies angesichts der Tatsache, dass der Garten erst im vergangenen Jahr von Mai bis Juli aufwendig restauriert und verschönert wurde. Dafür waren Facharbeiter und der Architekt eigens aus China angereist.

Zeugen gesucht

Die RUB und der Verein bitten die Bevölkerung, bei der Aufklärung der Tat zu helfen. Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, nimmt die Polizei Bochum entgegen. Wie lange der Garten geschlossen bleibt, ist derzeit nicht absehbar.