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Chor pflegte auch andere Hobbys

HÖRDE Viele glanzvolle Konzerte hat der MC Harmonie Hörde im Festsaal des Casinos Hohensyburg schon erlebt - beim Jubiläumskonzert zum 125-jährigen Bestehen des Chores am Sonntag waren die rund 50 Sänger um Chorleiter Winfried Meyer schlicht überwältigt von dem nicht abreißen wollenden Publikumsstrom.

von Von Julia Gaß

, 26.11.2007

Einer der besten Männerchöre der Stadt ist die Hörder "Harmonie", die sechs Mal Meisterchor war. Das unterstrich sie bei dem Festkonzert nachdrücklich mit einem anspruchsvollen Repertoire und bestens geschultem und einstudiertem Chorgesang.

In Schuberts achtstimmigem "Gesang der Geister über den Wassern" ließen die Männer die Stimmen zart schweben und bauten aus dem kultivierten Chorklang im Piano aufbrausende Klänge auf, die Goethes Text wunderbar nah deuteten. Gut begleitet wurde der Chor vom Streichquintett des Ruhrtalorchesters Schwerte. Schöne romantische Nacht- und Naturstimmungen entwickelte Meyer mit dem Chor in Schuberts "Nachtgesang im Walde", begleitet vom Hornquintett der Dortmunder Philharmoniker.

Lieblingslieder der meisten Chorsänger wie das "Trutzlied" von Willy Sendt und Lieder, die ein Abstecher in die Chorgeschichte waren, gehörtem zum Jubiläumsprogramm. Die "Schwank- und Spottlieder" von Otto-Erich Schilling hat die Harmonie schon 1969 im Radio gesungen - mit einem Augenzwinkern sang der Chor, begleitet von Pianist Rainer Maria Klaas, diese Lieder, deren Musik oft mehr Witz hat als die Texte.

Gefeierter Solist war der 17-jährige Achim Lülling, der sich im Csardas von Iturralde als Paganini des Saxophons präsentierte. Das Jubiläum feiert die "Harmonie" am 4. März im Opernhaus noch einmal mit dem Volkschor, dem Kammerchor "belcando" und den Dortmunder Philharmonikern.

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