Constanze Budde hat ihr zweites Buch geschrieben

Jugend und Musik

Jungautorin Constanze Budde hat ihr zweites Buch geschrieben – über Jugendliche, mit denen sie eines gemeinsam hat: die Liebe zur Musik. Ohne Musik würde der Roman auch nicht funktionieren – „die Musik trägt alles“, so die Autorin.

BOCHUM

von Von Stefanie Platthaus

, 21.05.2012, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Constanze Budde hat mit 22 Jahren schon zwei Bücher geschrieben  und ihre Serie um eine musikmachende Jugend-Gang ist noch lange nicht zu Ende. Constanze Budde hat mit 22 Jahren schon zwei Bücher geschrieben  und ihre Serie um eine musikmachende Jugend-Gang ist noch lange nicht zu Ende.

Constanze Budde hat mit 22 Jahren schon zwei Bücher geschrieben und ihre Serie um eine musikmachende Jugend-Gang ist noch lange nicht zu Ende. Constanze Budde hat mit 22 Jahren schon zwei Bücher geschrieben und ihre Serie um eine musikmachende Jugend-Gang ist noch lange nicht zu Ende.

Geschrieben hat sie schon in der Grundschule. „Am Schönsten waren die Aufgaben, wenn ein Satz an der Tafel stand und dann sollten wir eine Geschichte dazu schreiben – ich hab immer so viel geschrieben und hatte nie das Gefühl, dass es reicht.“ Die Idee zur „Streetex“-Reihe kam Constanze Bude nicht einfach so, „es kam einiges zusammen“. Immer schon ärgerte es sie, dass Hauptschüler oft unterschätzt werden: „Man meint immer, die können nichts, aber keiner macht sich die Mühe zu schauen, was die wirklich können.“ Freddy war als Figur zunächst nicht fertig. Constanze Budde hatte eine vage Vorstellung und schrieb drauf los. „Wenn die Figur etwas sagt, was ich gar nicht wollte, dann weiß ich, die Figur ist richtig so“, sagt die 22-Jährige. Obwohl sie mit 19 Jahren nicht wusste, wie sich ein 16-jähriger Junge fühlt, ist sie sicher, dass es funktioniert hat. „Freddy hat sicher auch was von mir, aber er ist nicht biographisch.“

Letztlich sei es auch kein reiner Straßenkinder-Roman geworden, aber es stehen Jugendliche im Mittelpunkt, die aus schwierigen Verhältnissen kommen und „ungünstige Startbedingungen“ haben. Sie werden durch die Musik zusammen gehalten – und finden Halt in der Musik. Constanze Budde hat alle Songtexte im Buch selbst geschrieben. Aber Lyrik war nie so ihr Ding. Meist schreibt sie Prosa, hat sich schon in vielen Bereichen versucht – eine Fantasy-Phase hat es auch gegeben. Mal einen Anti-Vampir-Roman schreiben, das möchte sie bis heute. „Ich habe viele Ideen in der Schublade und schreibe auch neben dem Studium mal mehr, mal weniger“, sagt sie. Aber der zweite „Streetex“-Roman ist fertig, der dritte in Arbeit. Fünf Romane sind geplant. Daneben verschlingt das Studium in Erlangen Zeit – nach Bochum kommt Constanze Budde wann immer sie kann. Längst schreibt sie nicht mehr nur in ihrer Schreibstube unterm Dach in Grumme, sondern auch unterwegs im Zug. Gegenüber vom Sofa steht eine Wand mit Büchern. Vielen Büchern. Harry Potter ist auch dabei. „Ich habe nicht die Hoffnung, einen zweiten Harry Potter zu schreiben“, sagt sie und lächelt. „Aber wenn es passiert, bin ich nicht traurig.“