Corona-Demos beschäftigen die Polizei in Köln - vier Festnahmen

Coronavirus

Die Polizei in Köln war am Samstag gut beschäftigt. Corona-Leugner aus der Hooligan-Szene und Gegendemonstranten hatten sich in der Innenstadt versammelt. Vier Menschen wurden verhaftet.

Köln

28.03.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizisten laufen auf der Schildergasse in Köln Streife (Symbolbild).

Polizisten laufen auf der Schildergasse in Köln Streife (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Corona-Leugner und ihre Gegner haben die Kölner Polizei am Samstag beschäftigt. Eine nicht angemeldete Versammlung auf der Domplatte lösten die Einsatzkräfte am Samstag auf. Nach Angaben eines Sprechers hatten sich dort 150 bis 200 Menschen versammelt, die die Polizei der Hooligan-Szene zurechnet, um gegen die Pandemiebestimmungen zu demonstrieren.

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Die Polizei erteilte Platzverweise, sagte ein Sprecher. Es hatte zuvor im Internet einen Aufruf gegeben. Ein 34-Jähriger, der sich geweigert habe, eine Maske anzuziehen und daraufhin auf Polizisten eingeschlagen habe, sei in Gewahrsam genommen worden, teilte die Polizei am Abend mit.

Ebenfalls in der Innenstadt gab es rund um eine angemeldete Kundgebung von Gegnern der Corona-Maßnahmen tumultartige Szenen. Während auf einen Platz etwa 70 bis 80 Menschen aus dem Corona-Leugner-Lager demonstrierten, stellten sich ihnen zwischen 100 und 200 andere Menschen mit Sprechchören entgegen, wie der Sprecher der Polizei schilderte.

Ein Maskenverweigerer wurde gewalttätig

Nachdem ein Maskenverweigerer gegenüber Einsatzkräften gewalttätig geworden sei, seien Flaschen geflogen. Der Mann ohne Maske und zwei mutmaßliche Flaschenwerfer kamen in Gewahrsam. Es sei unklar, wer weitere Flaschen geworfen habe. Ein Autokorso von rund 30 Fahrzeugen von Corona-Leugnern fuhr am Samstag ebenfalls durch die Stadt.

Der Auto-Umzug war zwischenzeitlich blockiert worden, konnte aber dann seine Fahrt fortsetzen, so der Sprecher. Die Polizei nahm die Personalien der rund 100 Gegendemonstranten auf. Zwei von ihnen seien dazu zur Wache gebracht und anschließend entlassen worden.

dpa

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