Corona-Krise: Ministerpräsidentenkonferenz am Montag steht auf der Kippe

Coronavirus

Eigentlich wollen Bund und Länder am Montag darüber beraten, wie es in der Corona-Pandemie weitergeht. Doch nun scheinen die Gespräche auf der Kippe zu stehen.

Berlin

08.04.2021, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die geplante Ministerpräsidentenkonferenz steht auf der Kippe.

Die geplante Ministerpräsidentenkonferenz steht auf der Kippe. © picture alliance/dpa

Die für Montag geplante Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Abstimmung der weiteren Corona-Maßnahmen steht auf der Kippe. Das berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Bund-Länder-Kreise.

Voraussetzung sei „ein abgestimmter Vorschlag“, hieß es. Da dieser bisher fehle, sei eine Konferenz am Montag eher unwahrscheinlich. Eine Verschiebung auf Mittwoch sei hingegen „noch denkbar“.

Auch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Länderkreisen deutet sich an, dass das angedachte Treffen am Montag nicht stattfinden könnte. Entschieden sei dies aber noch nicht, hieß es übereinstimmend.

Bund und Länder hatten sich bei ihrer vergangenen Runde auf den kommenden Montag als neuen MPK-Termin geeinigt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte um die Ostertage dann vorgeschlagen, diese Runde vorzuverlegen, stieß dabei aber auf Widerstand in Bund und Ländern.

Den MPK-Vorsitz hat derzeit das Land Berlin. Die dortige Landesregierung wollte die Berichte über eine mögliche Verschiebung am Donnerstag nicht kommentieren. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte schon am Mittwoch erklärt, dass der Termin am kommenden Montag möglicherweise zu früh komme. Entscheidend sei, dass sich vorher klare Mehrheiten abzeichneten, sagte er. „Wir müssen definieren, was auf der nächsten MPK beschlossen wird.“

RND

Schlagworte: