Coronavirus in NRW - Bei Schnupfnase Kita-Verbot: Breite Kritik an Corona-Regeln - Liveblog

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Der Ausschluss von Kitakindern mit geringfügigen Krankheitssymptomen von der Betreuung stößt auf breite Kritik: Eltern fordern praxistaugliche Schutzregeln. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 12.07.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 44.788 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.704 Todesfälle. 40.568 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 12.7.2020)
  • Der Ausschluss von Kitakindern mit geringfügigen Krankheitssymptomen von der Betreuung stößt auf breite Kritik: Eltern, Ärzte und Politiker fordern praxistaugliche Corona-Schutzregeln.
  • Laut dem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier müsse die Neuinfektionszahl auf unter 100 sinken, um die Maskenpflicht zu beenden. Doch die Grünen warnen vor Folgen für die Wirtschaft.
  • Es ist mittlerweile unwahrscheinlich, dass der Coronavirus ausgerottet werden könne. Man werde damit in Zukunft wie mit der bereits bekannten Grippewelle leben müssen, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
  • Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera wird wieder eine strengere Maskenpflicht eingeführt. In Griechenland sind die Lockerungen wegen hoher Infektionszahlen ebenfalls in Gefahr.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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