Coronavirus in NRW: Messebranche droht Insolvenzwelle - mehrere Absagen in Köln - Liveblog

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Der Messebranche droht eine beträchtliche Insolvenzwelle. Und: Dass nur Personal in der Altenpflege einen Corona-Bonus bekommen soll, sorgt weiterhin für Kritik. Die Lage im Überblick.

NRW

, 08.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 44.158 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.689 Todesfälle. 39.597 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 7.7.2020)
  • Trotz vielen Lockerungen ist die Situation in der Messebranche weiterhin angespannt. Der Fachverband Messe- und Ausstellungsbau rechnet für den Herbst mit einer großen Insolvenzwelle unter den Messebaubetrieben.
  • Nach der Aufhebung der Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh ringen die Behörden mit dem Unternehmen Tönnies weiter um das Hygienekonzept für die Wiederaufnahme des Schlachtbetriebs. Das vom Unternehmen vorgelegte Konzept gehe „in Teilen in die richtige Richtung, erfüllt aber noch längst nicht alles, was erforderlich ist“, sagte Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU).
  • Nach Corona-Fällen in einer Kirchengemeinde in Euskirchen müssen hunderte Menschen in häusliche Quarantäne.
  • Das Ordnungsamt stellt immer mehr Verstöße gegen die Corona-Regeln in nordrhein-westfälischen Großstädten fest: Zur Unterstützung wird die Polizei-Präsenz erhöht.
  • Die Maskenpflichtim Einzelhandel bleibt bestehen. Das haben die 16 Gesundheitsminister der Länder vereinbart. Zur Begründung hieß es, es dürfe nicht der falsche Eindruck entstehen, die Pandemie sei vorbei.
  • Die Universitätsklinik Köln erzielt Fortschritte bei der Erforschung von Antikörpern zur Therapie von Covid-19.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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