Coronavirus in NRW: Supermärkte machen an Ostern eine Pause – Liveblog

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Die großen deutschen Lebensmittelketten bleiben an den Osterfeiertagen geschlossen. Kunden werden gebeten, die Erledigungen möglichst frühzeitig zu machen. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 07.04.2020, 05:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Entwicklungen der Corona-Krise überschlagen sich oft. Wir berichten hier aktuell in diesem Liveblog.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an, es sind inzwischen 21.582 Menschen mit dem Coronavirus infiziert und es gibt 347 Todesfälle (Stand: 7.4.2020, 10 Uhr)
  • Die NRW-Grenzen mit den Niederlanden und Belgien bleiben offen. Das erklärte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in einer Videobotschaft
  • Supermärkte bleiben an Ostern geschlossen. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass unsere Mitarbeiter während der anstehende Feiertage zur Ruhe kommen“, sagte ein Sprecher von Aldi Nord.
  • Der Deutsche Lehrerverband empfiehlt „leistungsschwächeren Schülern“, lieber freiwillig die Klasse zu wiederholen
  • Am geplanten Epidemie-Gesetz für NRW gibt es scharfe Kritik. Unter anderem ist von einer „Generalermächtigung zur Zwangsrekrutierung“ die Rede. Dazu wurden Sachverständige im Landtag angehört. Staatsrechtler halten das geplante Epidemie-Gesetz für NRW für verfassungswidrig
  • Appell der Landesregierung lautet, beliebte Ausflugsziele zu meiden
  • Osterfeuer sind verboten. In einigen Städten wie Moers wird eine Verschiebung auf Pfingsten diskutiert
  • Das Kontaktverbot bleibt bis zum 19. April bestehen

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.

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