Coronavirus in NRW: Warn-App kommt bis Mitte Juni – Liveblog

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Eine App, mit der Infektionsketten des Coronavirus nachverfolgt werden können, wird wohl ab Mitte Juni eingesetzt werden können. Schausteller planen Freizeitparks mit Fahrgeschäften. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 28.05.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Entwicklungen der Corona-Krise überschlagen sich meist. Wir berichten hier aktuell in diesem Liveblog.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an: Es sind inzwischen 37.679 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.581 Todesfälle. 33.418 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 28.5.2020)
  • Eine Corona-Warn-App soll in Deutschland Mitte Juni auf den Markt kommen. Davon geht Bundesinnenminister Horst Seehofer aus.
  • Nach den Vorstellungen von Schaustellern sollen in Düsseldorf und Dortmund rund um die Messehallen temporäre Freizeitparks mit Fahrgeschäften entstehen.
  • Der Lohnersatz für Eltern, deren Kinder nicht in die Schule oder Kita gehen können, soll nicht nur sechs, sondern bis zu zehn Wochen pro Elternteil gezahlt werden. Alleinerziehende erhalten ihren Lohn bis zu 20 Wochen. Das hat der Bundestag beschlossen.
  • In NRW werden die Corona-Auflagen ab kommenden Samstag weiter gelockert. Unter anderem können sich dann Gruppen bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Kinos und Theater dürfen wieder öffnen. Die strengen Hygieneregeln dafür wurden vom Gesundheitsministerium NRW aufgestellt.
  • NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer will Schülern die feierliche Übergabe von Abschlusszeugnissen im Beisein ihrer Eltern ermöglichen. Abibälle sind weiterhin nicht erlaubt.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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