Coronavirus in NRW – Wieder Corona-Ausbruch in Fleischbetrieb in NRW – Liveblog

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In einem Fleischverarbeitungsbetrieb in NRW steigt die Anzahl an Corona-Infizierten weiter an. In den Corona-Hochburgen in NRW sinken Werte am Samstag leicht. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 26.09.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 13 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 67.901 bestätigte Fälle - 60.388 Genesene - 1.863 Todesfälle. (Stand: 26.9.2020)
  • In Emsdetten (Kreis Steinfurt) gibt es bei einem fleischverarbeitendem Betrieb einen Corona-Ausbruch. Aktuell sind 50 Mitarbeiter infiziert.
  • Hamm (97,1) und Remscheid (72,1) verzeichnen leicht gesunkene Corona-Zahlen. Dennoch führen die beiden Städte die Werte in Deutschland an.
  • Tschechien, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol sind nun Risikogebiete. Auch in anderen europäischen Ländern gibt es Reisebeschränkungen für Deutsche.
  • Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten müssen sich ab dem 15. Oktober digital anmelden.
  • Alle Corona-Regeln für NRW finden Sie hier im Überblick

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Samstag, 26. September, 20.37 Uhr

Neuinfektionen, Hotspots, R-Werte: Das hat es mit den aktuellen Corona-Zahlen auf sich

Momentan bestimmen steigende Corona-Fallzahlen die Nachrichten. Aber was bedeuten die Zahlen eigentlich? Und wie entwickelt sich der R-Wert.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Samstag, 26. September, 19.49 Uhr

Corona-Fälle in Emsdetten nehmen zu

In Emsdetten ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen bei Mitarbeitern eines fleischverarbeitenden Betriebs inzwischen auf 50 gestiegen, teilte die Stadt mit. „Die 7-Tagesinzidenz, von dem Maßnahmen wie ein Lockdown abhängen, liegt im Kreis Steinfurt zwar nur bei 16, aber würde man diesen isoliert nur für Emsdetten betrachten, läge dieser Wert bei 105“, sagte Emsdettens Bürgermeister Georg Moenikes (CDU) laut Mitteilung. Als Sofortmaßnahme würden zwei Häuser, in denen jeweils mehrere infizierte Personen wohnten, mit Zäunen abgesperrt.

Samstag, 26. September, 19.11 Uhr

Berlin verhängt Geldstrafe für falsche Angaben

Berlin will sich nachlassende Disziplin während der Corona-Pandemie, insbesondere bei feiernden Menschen, nicht mehr länger bieten lassen. Privatpersonen können in Berlin neuerdings mit einem Bußgeld von bis zu 500 Euro belangt werden, wenn sie zum Beispiel falsche Angaben über sich in die Kontaktlisten eintragen.

Wer sich nicht mit seinem richtigen Namen in eine Coronaliste einträgt, bekommt in Berlin nun Ärger.

Wer sich nicht mit seinem richtigen Namen in eine Coronaliste einträgt, bekommt in Berlin nun Ärger. © picture alliance/dpa

Samstag, 26. September, 18.17 Uhr

Corona-Fall an Grundschule in Castrop-Rauxel

In Castrop-Rauxel hat sich eine Schülerin einer Grundschule mit dem Coronavirus infiziert. Was das für Folgen für die Schule hat, lesen Sie hier.

Samstag, 26. September, 17.30 Uhr

Covid-19: Stadt meldet weiteren Todesfall in Dortmund

In Dortmund ist ein Mann am Coronavirus gestorben. Zudem steigen die Corona-Zahlen weiter an.

Samstag, 26. September, 16.41 Uhr

Trotz Corona: Unabhängiges Filmfest Osnabrück findet statt

Kinofans haben lange befürchtet, dass die Corona-Pandemie auch dem diesjährigen Unabhängigen Filmfest in Osnabrück einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Doch jetzt steht fest: Das 35. Festival dieser Art soll über die Leinwände flimmern, und zwar vom 21. bis 25. Oktober. Auf dem Programm stehen 58 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, wie die Organisatoren mitteilten. Zudem soll erstmals zusätzlich ein kostenpflichtiger Streaming-Service angeboten werden.

Samstag, 26. September, 15.51 Uhr

Corona-Ausbruch nach Feier in Bielefeld

Eine private Feier ist auch in Bielefeld der Ausgangspunkt für 36 Corona-Infektionen. Weitere Testergebnisse stehen aus. Die Feier in Bielefeld sei von der Größe her aber nicht mit dem Fall in Hamm vergleichbar, teilte die Stadt mit. Weil unter den Infizierten auch Schulkinder sind, müssen an fünf Schulen einzelne Klassen und Kurse in Quarantäne.

Samstag, 26. September, 15.10 Uhr

Corona-Zahlen in Hamm erstmals leicht gesunken

Nach tagelang steigenden Corona-Werten sind in Hamm die Fallzahlen erstmals leicht gesunken. Am Samstag gab die Stadt die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen Infizierten pro 100.000 Einwohner mit 95,5 an. Am Freitag hatte die Stadt einen Wert von 99,9 errechnet. Seit Freitag seien in Hamm 16 Neuinfektionen registriert worden.

In Remscheid, der Stadt mit den zweithöchsten Corona-Zahlen in NRW, ging der Leiter des örtlichen Krisenstabes am Samstag von einem unverändert hohen Niveau von über 70 Infizierten je 100 000 Einwohner aus.

Samstag, 26. September, 14.37 Uhr

Wintersport im Sauerland unter Corona-Bedingungen

Wer im Sauerland künftig einen Ski-Lift besteigt, soll genauso behandelt werden wie Fahrgäste in Bus und Bahnen, berichtet der WDR. Das heißt: Mit Maske sollen die Wintersportler nebeneinander sitzen dürfen. Darüber haben sich Liftbetreiber aus dem Sauerland mit den zuständigen Gesundheitsämtern beraten. In den Skihütten wiederum sollen die gleichen Vorschriften gelten wie in Restaurants. Auf Aprés-Ski-Parties muss in dieser Wintersaison allerdings verzichtet werden.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Samstag, 26. September, 13.42 Uhr

Litauen führt wieder Quarantänepflicht für Deutsche ein

Für Reisende aus Deutschland gilt in Litauen ab Montag wieder eine Quarantänepflicht. Bei Ankunft in dem baltischen Staat müssen sich Neuankömmlinge und Rückkehrer in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Außerdem besteht eine Registrierungspflicht – alle Reisenden müssen bei Ankunft in Litauen ihre Daten hinterlegen.

Samstag, 26. September, 12.51 Uhr
Neue Anmeldepflicht: Dortmund plant Corona-Kontrollen bei Hochzeiten

Privatfeiern ab 50 Besuchern müssen aus Corona-Gründen bald offiziell angemeldet werden. Das hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Donnerstag angekündigt. In Dortmund bereitet man sich auf diese Neuerung vor. Eine Stadt in der Nachbarschaft ist da schon weiter.

Mehr dazu können Sie hier lesen (RN+):

Neue Anmeldepflicht: Dortmund plant Corona-Kontrollen bei Hochzeiten


Samstag, 26. September, 12.09 Uhr

WHO: Zwei Millionen Covid-Tote und mehr möglich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einem massiven weiteren Anstieg der Todeszahlen durch das Coronavirus gewarnt. Die Zahl von zwei Millionen Todesopfern sei zwar unvorstellbar, „aber nicht unmöglich“, sagte der Nothilfekoordinator Mike Ryan am Freitagabend in Genf. Die WHO rechnet damit, dass die Zahl von einer Million gemeldeten Covid-Todesfällen in der kommenden Woche erreicht wird. Der massive weitere Anstieg sei abwendbar, meinte Ryan. . „Die Frage ist: sind wir bereit multilateral, global so zusammen zu handeln, dass wir dieses Virus kontrollieren anstatt dass es unser Schicksal kontrolliert?“ sagte er.

Sämtliche Maßnahmen müssten rigoros umgesetzt werden: Hygiene, Masken tragen, Abstand halten, Testen, Kontaktverfolgung, Quarantäne und mehr.

WHO: Sämtliche Maßnahmen müssten rigoros umgesetzt werden - Hygiene, Masken tragen, Abstand halten, Testen, Kontaktverfolgung, Quarantäne und mehr. © picture alliance/dpa

Samstag, 26. September, 11.16 Uhr

Corona-Neuinfektionen - höchster Wert seit Ende April

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat den höchsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2507 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bekanntgab. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben vom Samstagmorgen mindestens 282.730 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 26.9., 0.00 Uhr).

Samstag, 26. September, 8.59 Uhr

Erhöhte Corona-Zahlen: Schalke gegen Bremen doch ohne Zuschauer

Das Krisen-Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga muss am Samstagabend doch ohne Zuschauer stattfinden. Wie die Schalker am Samstagmorgen mitteilten, haben sie von den lokalen Behörden die entsprechende Nachricht bekommen, nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Gelsenkirchen zum entscheidenden Zeitpunkt am Samstag um 0.00 Uhr mit 39,5 doch wieder über 35 lag.

Samstag, 26. September, 7.44 Uhr
"Schwerer Schlag": Weitere Regionen zu Risikogebieten erklärt
Die Bundesregierung hat ganz Tschechien, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol wegen rasant steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. „Diese Entscheidung stellt einen schweren Schlag für unseren Wirtschaftsstandort, unseren Arbeitsmarkt und ganz Tirol dar“, sagte Tirols Landeschef Günther Platter am Freitagabend.

Das hat auch Konsequenzen für Reiserückkehrer: Diese müssen einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich zwei Wochen lang in häusliche Quarantäne begeben. Ab dem 15. Oktober gilt zudem die digitale Anmeldepflicht.



Freitag, 25. September, 22.54 Uhr

Zahl der Infizierten in Frankreich überspringt Marke von 500.000

Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich bleibt hoch. Binnen 24 Stunden gab es 15.797 neue Fälle nach einem Rekordhoch am Donnerstag mit 16.096 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl klettert auf rund 513.000 und überspringt damit die Marke von einer halben Million. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 150 auf 31.561.

Freitag, 25. September, 22.03 Uhr

Auch in Dortmund steigen die Corona-Zahlen

Nicht nur um Dortmund herum wachsen die Infektionszahlen. Auch die größte Metropole im Ruhrgebiet ist von immer mehr Corona-Fällen betroffen.

Freitag, 25. September, 21.18 Uhr

Europol stellt 27 Millionen gefälschte Masken sicher

Bei einer europäischen Polizeiaktion gegen Produktpiraten hat die italienische Polizei rund 27 Millionen gefälschte und nicht normgerechte medizinische Gesichtsschutzmasken beschlagnahmt. Das teilte die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag mit. Bei der von Europol koordinierten Operation wurden in Griechenland zehn Verdächtige verhaftet. Gegen 37 weitere mutmaßliche Täter wurden der Mitteilung zufolge in Griechenland, Italien und Portugal Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden erstattet. 123 Konten in sozialen Medien sowie 36 Websites, die unter anderem für den Vertrieb der illegalen Erzeugnisse benutzt wurden, sind von den Strafverfolgern stillgelegt worden.

Insgesamt 27 Millionen gefälschte Masken wurden sichergestellt (Symbolbild).

Insgesamt 27 Millionen gefälschte Masken wurden sichergestellt (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Freitag, 25. September, 20:29 Uhr

WHO warnt vor Verdoppelung der Totenzahl

Die Zahl der Corona-Toten könnte sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch auf zwei Millionen verdoppeln, bis ein wirksamer Impfstoff in großem Stil eingesetzt werden kann. Ohne einen gemeinsamen und entschlossenen Kampf gegen die Pandemie könne es sogar noch viel mehr Todesopfer geben, warnt WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Rund neun Monate nach der Identifizierung des neuartigen Corona-Virus in China nähert sich die Zahl der bestätigten Todesfälle zurzeit der Marke von einer Million.

Freitag, 25. September, 19.45 Uhr

Tschechien, Luxemburg und Tirol nun Risikogebiete

Die Bundesregierung hat ganz Tschechien, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol wegen rasant steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt.

Die Einstufung bedeutet, dass Rückkehrer bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich zwei Wochen lang in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Lesen Sie hier mehr dazu, worauf Urlauber bei Ausflügen in Risikogebieten achten müssen.

Freitag, 25. September, 18:52 Uhr

Niederlande weiten Maßnahmen aus

Die Niederlande weiten ihre Schutzmaßnahmen auf weitere Regionen aus. Sie gelten nun unter anderem auch in den Regionen Groningen sowie in Gelderland-Zuid und Brabant-Noord. In allen betroffenen Gebieten müssen Gaststätten spätestens um 1 Uhr nachts schließen, Zusammenkünfte von mehr als 50 Menschen sind verboten.

Die Maßnahmen gelten nun in 14 von insgesamt 25 sogenannten Sicherheitsregionen - acht mehr als bisher, wie die Regierung bekannt gab. In großen Städte wie Amsterdam und Rotterdam waren die Regeln bereits gültig.

Freitag, 25. September, 18.15 Uhr

Finnland führt wieder Reisebeschränkungen für Deutschland ein

Für Reisende aus Deutschland gelten in Finnland wieder Einreisebeschränkungen. Die Regelungen werden dann nach finnischen Regierungsangaben auch für Estland, Island, Norwegen, die Slowakei und Schweden wiedereingeführt. Grund dafür ist die Corona-Lage in den betroffenen Ländern.

Die Rückkehr nach Finnland, der Transitverkehr auf dem Weg in andere Staaten, Dienstreisen und Reisen mit anderen triftigen Gründen sind noch gestattet. Wer dennoch nach Finnland reist, muss für 14 Tage in Quarantäne. Diese Zeit können Reisende ab dem 1. Oktober abkürzen, indem sie in dem Zeitraum zwei freiwillige Corona-Tests machen.

Freitag, 25. September, 17.23 Uhr

Falsche Briefe: Vermeintliche Behörden-Post unterbreitet Firmen Corona-Lüge

In Castrop-Rauxel haben mehrere Unternehmen gefälschte Behördenschreiben bekommen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Freitag, 25. September, 16.55 Uhr

Gladbacher Abwehrspieler Beyer positiv auf Corona-Virus getestet
Abwehrspieler Jordan-Louis Beyer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Dies gab der Club bekannt. Der 20-Jährige, der beim vorherigen Test wie alle anderen getesteten Personen noch negativ getestet worden war, zählte bislang nicht zum Kader in den bisherigen Pflichtspielen und befindet sich nun in häuslicher Quarantäne. Die Austragung des Bundesligaspiels gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ist davon nicht betroffen.

Freitag, 25. September, 16.12 Uhr

Erneut positiver Corona-Test bei Schalker Fußball-Profi

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 ist einen Tag vor dem wichtigen Spiel gegen Werder Bremen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) durch einen positiven Corona-Fall bei einem Lizenzspieler aufgeschreckt worden. Das gab der Verein am Freitag bekannt. Der betroffene Spieler, dessen Name der Verein nicht veröffentlichte, befindet sich in häuslicher Quarantäne. Über das weitere Vorgehen ist der Verein mit den Gesundheitsbehörden im Austausch. Laut Trainer David Wagner steht das Spiel aber nicht auf der Kippe.

Freitag, 25. September, 15.31 Uhr

20 Menschen nach Familienfeier in Bielefeld positiv getestet

Nach einer größeren Familienfeier in Bielefeld sind mittlerweile 20 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Unter den Betroffenen seien auch neun Schülerinnen und Schüler, die fünf verschiedene Schulen besuchten. Da die Nachverfolgung noch laufe, könne die Zahl der positiv Getesteten noch weiter steigen.

Freitag, 25. September, 14.50 Uhr

WHO sieht mögliche Engpässe bei Grippeimpfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt wegen der großen Nachfrage nach Grippe-Impfstoff vor möglichen Engpässen. Länder, die nicht genug Impfstoff bestellt haben, sollten Prioritäten setzen und zuerst Pflegepersonal und ältere Menschen impfen, geht aus einer neuen WHO-Empfehlung hervor. Ein höherer Bedarf habe sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie im April abgezeichnet, sagte die Leiterin des WHO-Impfprogramms, Ann Moen, am Freitag in Genf.

Freitag, 25. September, 14.18 Uhr

Acht Schüler infiziert: Gesamtschule in Remscheid wird geschlossen

Nach gestiegenen Corona-Fallzahlen schließt die Albert-Einstein-Gesamtschule in Remscheid bis zu den Herbstferien. Dies teilte Schulleiterin Martina Gathen am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die knapp 1200 Schüler sollen per Distanzunterricht weiter unterrichtet werden. Derzeit seien acht Schüler infiziert. Mehrere Klassen und Kurse sowie 30 Lehrer befänden sich infolgedessen bereits in Quarantäne.

Weil sich acht Schüler mit dem Coronavirus infiziert haben, muss eine Gesamtschule in Remscheid schließen.

Weil sich acht Schüler mit dem Coronavirus infiziert haben, muss eine Gesamtschule in Remscheid schließen. © picture alliance/dpa

Freitag, 25. September, 13.46 Uhr

„Man kann ja auch Urlaub im Inland machen“: Spahn warnt vor Auslandsreisen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Bürgern angesichts steigender Corona-Fälle von Auslandsreisen in den Herbst- und Winterferien abgeraten. „Man kann ja auch Urlaub im Inland machen“, sagte der CDU-Politiker am Freitag im ZDF-“Morgenmagazin“. In den Reisehinweisen der Regierung für Risikogebiete heiße es, man solle auf „unnötige Reisen“ verzichten und das seien nun mal Urlaubsreisen.

Freitag, 25. September, 12.31 Uhr

Sieben-Tage-Wert klettert in Hamm auf 99,9

In der nach einer Großhochzeit von vielen Corona-Neuinfektionen betroffenen Stadt Hamm ist der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz-Wert am Freitag nach Zählung der Kommune auf 99,9 gestiegen. Dies teilte ein Stadtsprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Wert mit Stand Freitag, 12 Uhr, gibt an, wie viele Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner registriert wurden. Derzeit gebe es 207 akut Infizierte. Mehr als 150 Fälle stünden in Zusammenhang mit der Hochzeit.

Freitag, 25. September, 11.23 Uhr

Corona-Ausbruch bei Fleischverarbeiter: Massentestung beginnt

Nach dem Corona-Ausbruch in einem fleischverarbeitenden Betrieb in Emsdetten (Kreis Steinfurt) mit 26 Infizierten hat am Freitag ein Massentest begonnen. Teams des Kreises wollen bei allen rund 300 Mitarbeitern Abstriche nehmen. Erste Ergebnisse werden laut Kreissprecherin Kirsten Weßling frühestens am Samstagabend erwartet. Getestet werden sollen auch weitere rund 200 Kontaktpersonen vorwiegend aus dem häuslichen Umfeld der Beschäftigten.

Freitag, 25. September, 10.43 Uhr

7-Tage-Wert in Hamm bleibt unter 100

Den höchsten Wochenwert verzeichnete weiterhin die Stadt Hamm am Freitag. Dort lag die Kennziffer laut RKI bei 96,0 - nach 88,2 am Vortag. Als Hauptursache gelten in Hamm eine Großhochzeit mit mehreren Hundert Gästen und damit verbundene weitere Feste. Im bundesweiten Vergleich wiesen Hamm und Remscheid mit 71,2 am Freitag die höchsten Werte auf. Die dritthöchste Wocheninzidenz wurde mit 64,4 im bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau registriert.

Freitag, 25. September, 9.39 Uhr

In London werden Freiwillige mit dem Coronavirus infiziert

In London sollen einem Bericht zufolge Menschen für Impfstoff-Tests absichtlich mit dem Coronavirus infiziert werden. Gesunde, erwachsene Freiwillige sollen dabei im neuen Jahr unter kontrollierten Quarantäne-Bedingungen dem Coronavirus ausgesetzt werden, nachdem sie einige Wochen zuvor einen potenziellen Impfstoff verabreicht bekommen haben, wie die „Financial Times“ unter Berufung auf Projektbeteiligte schreibt.

Freitag, 25. September, 8.41 Uhr

7-Tage-Wert gesunken: Darf Schalke vor Zuschauern spielen?

Angesichts der neuesten Corona-Infektionszahlen könnte das erste Saison-Heimspiel des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 an diesem Samstag vor Fans gegen Werder Bremen stattfinden. Die maßgebliche Anzahl der Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner sank unter die Verbotsschwelle von 35 auf 33,4, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Das letzte Wort haben die Gesundheitsbehörden der Stadt.

Freitag, 25. September, 6.44 Uhr

Massiver Anstieg der Corona-Zahlen in Remscheid

Am Donnerstag hatte das RKI erstmals seit Tagen wieder sinkende Werte für Remscheid gemeldet. Dort sank der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 51,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner am Mittwoch auf 43,2 am Donnerstag. Am Freitag ist den Zahlen vom Robert Koch-Institut zufolge ein massiver Anstieg zu verzeichnen. Der Wert ist auf 71,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner hochgeschnellt. Seit einigen Tagen gelten in der bergischen Stadt mit rund 114.000 Einwohnern besondere Einschränkungen.


Freitag, 25. September, 5.47 Uhr
Corona-Welle in Hamm - Stadt untersagt erste Feiern

Die Stadt Hamm macht Ernst in Sachen Corona-Eindämmung: Mit Hilfe einer neuen Verfügung hat sie jetzt die ersten Familienfeiern verboten. Ein Massenausbruch wie vor drei Wochen bei einer Großhochzeit soll sich nicht wiederholen. Drei private Feiern wurden bereits untersagt. Die Verfügung sieht für private Feiern mit 51 bis 150 Teilnehmern eine Genehmigungspflicht vor. Feiern mit 25 bis 50 Teilnehmern müssen angezeigt werden. Für Fragen zum Thema private Feiern hat die Stadt eine eigene Hotline eingerichtet.

Donnerstag, 24. September, 22.44 Uhr

Warum die Entwicklung des Impfstoffs seine Zeit dauert

Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein kleines Video erstellt, dass sich mit der Entwicklung des Impfstoffs beschäftigt.

Donnerstag, 24. September, 21.53 Uhr

Spahn gegen bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich gegen eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen aus. „Aus meiner Sicht macht es Sinn, dass das tatsächlich lokal, regional, nach dem Infektionsgeschehen auch passiert“, sagt der CDU-Politiker in den ARD-“Tagesthemen“. Es komme immer darauf an, was die Quelle für erhöhte Infektionszahlen sei.

Donnerstag, 24. September, 21.02 Uhr

Seit gestern mehr als 16.000 Neuinfektionen in Frankreich

In Frankreich haben sich binnen 24 Stunden mehr als 16.000 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Seit Mittwochabend seien 16.096 neue Infektionsfälle registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Das ist ein neuer Rekord seit Einführung der großflächigen Corona-Tests

Donnerstag, 24. September, 20.03 Uhr

Laschet: Nicht nur auf die reinen Infektionszahlen schauen

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich für eine neue Art der Risikobewertung in der Corona-Pandemie ausgesprochen. „Mit Corona leben lernen bedeutet in erster Linie, alle Entwicklungen genau im Blick zu haben. Dabei dürfen wir nicht nur auf die reinen Infektionszahlen schauen“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“ (Freitag). Laschet forderte, die Kapazität der Krankenhäuser und die Zahl der intensivmedizinisch behandelten und beatmeten Covid-19-Patienten stärker in die Lagebewertung einfließen zu lassen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. © picture alliance/dpa

Donnerstag, 24. September, 19.12 Uhr

Tag der offenen Moschee soll trotz Corona stattfinden

Der Tag der Offenen Moschee soll auch in diesem Jahr wie geplant am 3. Oktober stattfinden - trotz Corona und unter Einhaltung der Pandemie-Auflagen. Unter dem Motto „Glaube in außergewöhnlichen Zeiten“ wollten wieder bundesweit Hunderte Moscheegemeinden allen Interessenten ihre Türen öffneten, kündigte die Türkisch-Islamische Union Ditib an.

Donnerstag, 24. September, 18.21 Uhr

Neuer Rekord von Corona-Fällen in den Niederlanden

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den Niederlanden hat ein neues Rekordniveau erreicht. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden infizierten sich in den vergangenen 24 Stunden 2.544 weitere Personen mit dem Virus - so viel wie nie zuvor. Zudem vermelden die Behörden 16 neue Covid-19-Tote, womit die Zahl der Opfer auf 6.312 steigt. Die Gesamtzahl der Infizierten in den Niederlanden war am Mittwoch über die Marke von 100.000 gestiegen.

Die Niederlande verzeichnen einen neuen Rekord an Corona-Fällen.

Die Niederlande verzeichnen einen neuen Rekord an Corona-Fällen. © picture alliance/dpa

Donnerstag, 24. September, 17.34 Uhr

Eishockey: Positive Corona-Test bei vier Spielern der Kölner Haie

Bei den Kölner Haien sind zwei Spieler des Profi-Kaders aus der Deutschen Eishockey Liga sowie zwei aus der U20 positiv auf Corona getestet worden. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt. Bei allen vier Spielern seien keine Symptome festgestellt worden, alle befinden sich in Quarantäne. Die Testung des weiteren Kaders ergab keine weiteren positiven Fälle. Der Verein steht im Austausch mit dem Gesundheitsamt Köln, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Donnerstag, 24. September, 16.53 Uhr

Neue Quarantäne-Verordnung für Einreisen ab dem 15. Oktober

Ab 15. Oktober müssen sich alle, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland einreisen, digital anmelden. Zeitgleich mit der Einführung der digitalen Anmeldung sollen die Bundesländer neue Quarantäne-Regeln beschließen. Nach dpa-Informationen erhält jeder, der seine Angaben in dem Portal eingibt, eine Bestätigung, die er bei einer Kontrolle - etwa am Flughafen durch die Bundespolizei - vorzeigen soll. Gleichzeitig gehen die Daten auch an das jeweils zuständige Gesundheitsamt. Wer seiner Verpflichtung zur Anmeldung nicht nachkommt, riskiert ein Bußgeld.

Lesen Sie hier mehr zu den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.

Donnerstag, 24. September, 15.59 Uhr

Festnahmen nach Millionen-Betrug mit Atemmasken

Nach einem internationalen Millionen-Betrug mit nicht existierenden Masken, von dem auch das Land NRW betroffen war, haben Ermittler in Bayern die Festnahme mehrerer Verdächtiger verkündet. In Nigeria seien im August die beiden mutmaßlichen Hinterleute gefasst worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Traunstein mit. Zwei Männer seien in den Niederlanden im April festgenommen und im Juli zu zwei Jahren Freiheitsstrafe wegen Geldwäsche verurteilt worden.

Donnerstag, 24. September, 15.04 Uhr

Quarantäne-Regeln: Streit um Freigabe von Nationalspielern droht

Zwischen Bundestrainer Joachim Löw und Borussia Dortmund sowie weiteren Clubs droht ein Konflikt um die Abstellung der Nationalspieler für die kommenden Länderspiele. Hintergrund sind die Quarantäne-Regeln, die wegen der Coronavirus-Pandemie für die Einreise aus Risikogebieten wie der Ukraine gelten, wo die DFB-Auswahl am 10. Oktober in der Nations League spielen soll. „Wir arbeiten an Lösungen, behalten uns aber vor, die Spieler nicht abzustellen, sofern es keine Regel gibt, die es ermöglicht, sie anschließend sofort wieder einzusetzen“, zitierte der „Kicker“ am Donnerstag Sebastian Kehl, den Lizenzspieler-Chef von Borussia Dortmund.

Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB, überlegt, seine Spieler nicht zu Länderspielen abzustellen.

Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB, überlegt, seine Spieler nicht zu Länderspielen abzustellen. © Stephan Schuetze

Donnerstag, 24. September, 14.03 Uhr

Sieben-Tage-Wert in Hamm leicht auf 95,5 gestiegen

In Hamm ist der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz-Wert nach Berechnungen der Stadt leicht gestiegen. Lag er am Mittwochmittag demnach noch bei 94,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner, kletterte er bis Donnerstagmittag auf 95,5, wie Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Menschen stieg nach seinen Angaben von 9 auf 13 Personen. Unter diesen ist weiterhin eine Patientin, die intensivmedizinisch behandelt wird. Das Robert Koch-Institut hatte am Donnerstagmorgen einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 88,2 ausgewiesen. Die Differenz kommt durch unterschiedliche Meldewege und -zeiten zustande.

Donnerstag, 24. September, 13.14 Uhr

Corona-Ausbruch in Hamm: Mehr als 40 Schulkinder betroffen

Vom Corona-Ausbruch in Hamm infolge einer Hochzeitsfeier sind auch viele Schulkinder betroffen. „Wir haben mehr als 40 infizierte Kinder und Jugendliche an Schulen“, sagte ein Stadtsprecher am Donnerstag. Derzeit seien neun Schulen betroffen. Nur in einem Fall gebe es keine Verbindung mit der Hochzeit. „Die Klassen der infizierten Kinder sind in Quarantäne gesetzt worden und werden auch verpflichtend getestet.“ Dies gelte auch für die Lehrer, die in den Klassen unterrichtet haben. Die betroffenen Klassen erhielten Unterricht auf Distanz.

Donnerstag, 24. September, 12.18 Uhr

Gerichtsurteil: Pauschal-Atteste befreien nicht von Maskenpflicht

Pauschal von einem Arzt ausgefüllte Atteste reichen für die Befreiung von der Maskenpflicht in der Schule nicht aus. Das hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen entschieden. Zuvor hatten Schüler aus Bocholt geklagt. Sie hatten der Schulleitung jeweils zwei gleichlautende Bescheinigungen ihres Arztes vorgelegt. Die Leitung lehnte die Befreiung ab. Das Oberverwaltungsgericht stimmte dem zu. Laut Coronabetreuungsverordnung des Landes NRW müsse über die allgemeine Beeinträchtigung beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes konkrete körperliche oder psychische Erkrankungen von einem Arzt benannt werden, heißt es in der Begründung des OVG.

Donnerstag, 24. September, 11.31 Uhr

Ende für kostenlose Tests bei Kita-Personal noch nicht fix

Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat einer Aussage des Gesundheitsministeriums widersprochen, wonach die kostenlosen Corona-Tests für das Kita-Personal in NRW mit den Herbstferien auslaufen. Der konkrete Termin bleibe abzuwarten, sagte Stamp am Donnerstag im Familienausschuss des Landtags. Er betonte aber, dass die bisherigen 14-täglichen anlasslos möglichen Tests durch ein „effizienteres System“ abgelöst werden sollen. Wenn nicht direkt nach den Herbstferien, dann in absehbarer Zeit, so Stamp. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums hatte am Mittwoch gesagt, dass das Testangebot für Lehrer und Kita-Beschäftigte mit Beginn der Herbstferien am 9. Oktober auslaufe. Unter anderem die SPD-Fraktion hatte dies kritisiert.

Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat ein Ende der kostenlosen Tests bei Kita-Personal dementiert.

Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat ein Ende der kostenlosen Tests bei Kita-Personal dementiert. © picture alliance/dpa

Donnerstag, 24. September, 10.10 Uhr

Corona-Schnelltests: Bereits verfügbar - aber nicht für den Heimgebrauch

Wenn Menschen zügig und zuverlässig auf das Coronavirus getestet werden könnten, wäre es möglich, Infektionen einfach zu erkennen. Dies versprechen sogenannte Antigen-Tests. Sie sind vergleichsweise schnell und unkompliziert. Erste Produkte sind bereits auf dem Markt. Allerdings werden die Tests nicht für jedermann angeboten, sondern sie sollen nur von medizinischem Personal angewandt werden.

Donnerstag, 24. September, 9.40 Uhr

Härtere Vorschriften für Privatfeiern geplant

Die Vorschriften für Privatfeiern sollen landesweit verschärft werden. Grund sind hohe Infektionszahlen in Hamm, die auf eine Großhochzeit zurückzuführen sind. „Wir werden in die Corona-Schutzverordnung hineinschreiben, dass Privatfeiern zwei Wochen vorher beim Ordnungsamt angemeldet werden müssen“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag dem Radioprogramm WDR 2. Außerdem sei dabei ein Verantwortlicher zu benennen und eine Gästeliste einzureichen.

Donnerstag, 24. September, 7.41 Uhr

Weiter hohe Corona-Werte in Hamm - Entspannung in Remscheid

Hamm hat weiterhin bundesweit an die meisten Neuinfektionen aller großen Städte und Kreise. 88,2 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner registrierte das RKI am Donnerstag für Hamm. Am Vortag waren es 80,4. Die Stadt Hamm selbst hatte am Mittwoch allerdings schon von 94,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen berichtet.

Unterschiedliche Meldewege und -zeiten sorgten für diese Differenz. Für Remscheid hingegen meldete das RKI erstmals seit Tagen wieder sinkende Werte. Dort lag die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Donnerstag bei 43,2 nach 51,4 am Mittwoch.

Donnerstag, 24. September, 6.52 Uhr

RKI meldet 2143 bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Erneut liegt die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Deutschland über der Schwelle von 2000. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 2143 neue Corona-Infektionen gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen bekanntgab. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen mindestens 278.070 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 24.9., 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9428. Rund 246.900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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