Coronavirus: Seehofer hofft auf Impfstoff bis zum Jahreswechsel

Lungenkrankheit

Bundesinnenminister Horst Seehofer geht nicht davon aus, dass der Kampf gegen das Coronavirus schnell beendet ist. Ganze Städte abzusperren, sollte aber das letzte Mittel sein.

Berlin

01.03.2020, 09:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Ich rechne damit, dass wir zum Jahreswechsel einen entsprechenden Impfstoff zur Verfügung haben.“

Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Ich rechne damit, dass wir zum Jahreswechsel einen entsprechenden Impfstoff zur Verfügung haben.“ © Wolfgang Kumm/dpa

Bundesinnenminister Horst Seehofer geht nicht von einem schnellen Ende des Kampfes gegen das neuartige Coronavirus aus. „Ich rechne damit, dass wir zum Jahreswechsel einen entsprechenden Impfstoff zur Verfügung haben“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

„Wir müssen die Infektionsketten konsequent unterbrechen“

Bis dahin müsse man das Virus „mit den klassischen Mitteln des Seuchenschutzes bekämpfen. Wir müssen die Infektionsketten konsequent unterbrechen.“ Auch die Absperrung von Regionen oder Städten schloss Seehofer nicht völlig aus. „Dieses Szenario wäre das letzte Mittel“, sagte der CSU-Politiker.

Seehofer selbst gibt als Schutzmaßnahme nach eigener Aussage anderen Menschen derzeit nicht mehr die Hand. „Ich sage aber jedes Mal, dass das nichts mit Unhöflichkeit zu tun hat.“

RND/dpa

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