Coronavirustest für 80 Grundschüler am Drive-In-Schalter

Coronavirus

Etwa 80 Grundschüler mussten sich auf das Coronavirus testen lassen. Grund dafür war der Kontakt mit einer infizierten Lehrerin. Die Tests wurden unter besonderen Bedingungen durchgeführt.

Witten/Herdecke

19.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
19.03.2020, Schleswig-Holstein, Elmshorn: Ein Schild mit der Aufschrift «Abklärungsstelle Corona-Virus» steht an einer Drive-in-Teststation. Menschen mit Covid-19 Verdacht können sich hier mit Voranmeldung testen lassen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

19.03.2020, Schleswig-Holstein, Elmshorn: Ein Schild mit der Aufschrift «Abklärungsstelle Corona-Virus» steht an einer Drive-in-Teststation. Menschen mit Covid-19 Verdacht können sich hier mit Voranmeldung testen lassen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit © picture alliance/dpa

Rund 80 Schüler von zwei Grundschulen im Ennepe-Ruhr-Kreis sind nach Kontakt mit einer infizierten Lehrerin auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus getestet worden.

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In zwei mobilen Test-Zentren zum Durchfahren nahmen Einsatzkräfte am Donnerstag in Schutzanzügen, mit Brillen und Atemmasken Rachenabstriche von den Kindern. Um möglichst guten Schutz für alle Beteiligten zu gewähren, hatten Feuerwehr und Rettungskräfte die Drive-In-Schalter aufgebaut, durch den die Familien in ihren Autos bis zu den testenden Einsatzkräften fahren konnten.

40 Schüler zeigten entsprechende Symptome

Am Montag waren insgesamt 270 Schüler und Lehrkräfte von zwei Grundschulen, eine in Witten und eine in Herdecke, in häusliche Quarantäne geschickt worden, weil eine Lehrkraft positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden war. Sie hatte in beiden Schulen Unterricht gegeben.

An den Schulen hatten nun je rund 40 Schüler Symptome gezeigt und wurden zu den Tests geladen.

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