Cremer, Mohr und Moguenara zur WM

TV Wattenscheid 01

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat die Wattenscheider Malte Mohr, Sosthene Moguenara und Esther Cremer ins Aufgebot für die Hallen-Weltmeisterschaft im polnischen Sopot (7. bis 9. März) berufen.

WATTENSCHEID

25.02.2014, 12:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Cremer, Mohr und Moguenara zur WM

Esther Cremer hat bei der DM anspruchsvolle Ziele: Gold und eine schnelle Zeit.

Stabhochspringer Malte Mohr steht aktuell an der Spitze der Weltjahresbestenliste - mit den 5,84 Metern, die ihm in Leipzig den DM-Titel einbrachten. Nur der neue Weltrekordhalter Renaud Lavillenie (Frankreich) war in der laufenden Hallensaison besser, aber der fehlt in Polen verletzungsbedingt. Auch Mohrs DLV-Kollegen Björn Otto und Raphael Holzdeppe müssen passen. "Er ist jetzt in einer Position, wo er um die Medaillen mitspringen kann. Vielleicht ist sogar noch mehr drin", sagt Wattenscheids Manager Michael Huke, "aber aufgrund der Leistungsdichte ist es schwierig, eine Prognose zu wagen. Viele werden Morgenluft wittern, da Lavillenie nicht startet."

Für die Weitsprung-Meisterin Sosthene Moguenara stehen in diesem Jahr 6,61 Meter zu Buche. Damit hat sie die B-Norm des DLV in der Tasche. In Kombination mit ihren Sommerleistungen brachte das "Sossy" die WM-Fahrkarte. "Knapp zwei Wochen hat sie jetzt, um mehr Stabilität in den Anlauf zu bekommen. Zunächst wird es für sie darum gehen, ins Finale zu kommen", so Huke.

Wattenscheids 400-Meter-Läuferin Esther Cremer stürmte bei den Deutschen Hallen-Titelkämpfen schon im Vorlauf zur WM: 52,44 Sekunden wurden gestoppt. Und das im ersten Hallenrennen des Jahres auf ihrer Paradestrecke. "Eine Halbfinal-Chance ist realistisch", sagt der TV-01-Manager.

Christian Blum verzichtet

Der 60-Meter-Meister Christian Blum hatte schon bei der DM in Leipzig seinen möglichen WM-Verzicht angedeutet, nun ist es amtlich: Der Name des Sprinters steht nicht im DLV-Aufgebot von insgesamt 21 Athletinnen und Athleten. "Ich habe mich mit meinem Trainer Ronald Stein beraten", erklärt Blum, "vorne wird in Sopot so die Post abgehen, dass es schwer wäre, über das Halbfinale hinauszukommen. Da bereiten wir lieber den Sommer gescheit vor."

 

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