CSV Linden will sich erneut belohnen

Auswärts müssen die beiden Bochumer Vertreter in der Landesliga antreten. Während der SV Höntrop einige Kilometer bis nach Mühlhausen zurücklegen muss, ist die Anreise des CSV Linden in die Nachbarstadt Witten recht kurz.

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 29.11.2013, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
CSV Linden will sich erneut belohnen

Hendrik Borchert tritt mit dem SV Höntrop in Mühlhausen an.

Mit einer gehörigen Portion Respekt reist CSV-Trainer Frank Benatelli nach Herbede. "Der SVH verfügt über eine gestandene Landesligamannschaft und steht nicht umsonst auf dem dritten Tabellenplatz", so der Ex-Profi. Dennoch rechnet er sich durchaus etwas aus, denn im Hinspiel siegte sein Team in einer allerdings sehr engen Partie knapp mit 1:0. Nach den Nackenschlägen der letzten Wochen sammelte der CSV jüngst mit dem Pokalerfolg beim Klassenkonkurrenten Hedefspor Hattingen neues Selbstvertrauen. "Wir haben dort eine sehr gute und geschlossene Mannschaftsleistung angeboten und uns endlich wieder für unsere Arbeit belohnt." Mit Blick auf die äußerst dünne Personaldecke mit gerade einmal 12 verbliebenen Feldspieler genauso wichtig - kein Spieler hat sich verletzt.

An das Hinspiel und damit an den Saisonauftakt kann sich Höntrops Trainer Thomas Baron noch genau erinnern - wenn auch nur äußerst ungerne: "Damals haben wir klar und deutlich mit 0:3 verloren und uns bis auf die Knochen blamiert. Wir haben also noch etwas gutzumachen." Dies muss allerdings ohne einige Stammkräfte gelingen. Rick Galka (Sprunggelenk) steht ebenso wenig zur Verfügung wieder der letztmalig gesperrte Rouven Strehlau und Dario Verres aufgrund einer Bauchmuskelzerrung. Auch Frank Bormann und Dennis Schroer werden in Mühlhausen nicht auflaufen können. Dennoch hat sich Thomas Baron für die letzten beiden Partien ein eindeutiges Ziel gesetzt. "Wir wollen in Mühlhausen und gegen Kirchhörde ungeschlagen bleiben und zumindest vier Punkte holen." Im Klartext - ein Punkt wollen die Rothosen zumindest mit nach Höntrop bringen. "Dann hätten wir bis zur Winterpause schon 24 Punkte auf dem Konto und uns damit auch schon etwas Distanz zu den Abstiegsplätzen verschafft", hofft Baron auf ein Überwintern ohne große Abstiegssorgen.

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