Daniel Backwinkel verwandelt Fahrräder in Elektroflitzer

Klimafreundlich unterwegs

BOCHUM Fast jedes Fahrrad lässt sich mit einem Elektromotor mächtig in Schwung bringen, sagt Daniel Backwinkel. Für den Umbau eines herkömmlichesn Drahtesels zum E-Bike benötigt der Jungunternehmer maximal drei Stunden.

von Von Christoph Walter

, 13.03.2010, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur wenige Bauteile sind für die Metamorphose eines Fahrrads zum E-Bike notwendig. "Das wichtigste ist natürlich der Radnabenmotor", so Backwinkel. Inklusive Felge und fertig eingespeicht ist das Aggregat für unterschiedliche Radgrößen lieferbar. Kosten: um die 300 Euro. Die Motorkraft reicht aus, um ein Fahrrad mit leichtem Treten zügig auf 24 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Mehr ist nicht erlaubt.Fahrer muss mittreten Gekoppelt wird der Motor mit einer Steuereinheit. Sie regelt die Stromzufuhr und achtet darauf, dass der Fahrer nicht mogelt und wirklich mittritt. Das schwarze Kästchen passt gut unter den Gepäckträger oder lässt sich am Rahmen befestigen.   Etwas mehr Platz benötigt der Akku, ist ab 500 Euro aufwärts zu haben und damit die kostspieligste Komponente. "Die Standardausführung liefert Strom für 30 bis 60 Kilometer, je nachdem wie stark der Elektromotor beansprucht wird", rechnet Backwinkel vor. Drei bis fünf Stunden dauert es, den Akku an einer gewöhnlichen Steckdose wieder aufzufüllen. Die Energiekosten bleiben dabei überschaubar: Pro Ladung sind rund zehn Cent fällig. Wissensvermittlung bei Opel Noch sind nicht allzu viele Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb in Bochum unterwegs. Aber es werden stetig mehr. Ein knappes Dutzend kommt an diesem Wochenende hinzu: Gemeinsam mit vier lernhungrigen Opel-Azubis und zwei neugierigen Meistern rüstet Backwinkel heute in der Lehrwerkstatt des Getriebewerks in Langendreer zehn Fahrräder nach.

Ob Hollandräder, Trecking- oder Mountainbikes, ob neu oder alt, mit Alu- oder Stahlrahmen: "Bei 80 Prozent aller Fahrräder lässt sich problemlos ein unterstützender Elektroantrieb nachrüsten", sagt Backwinkel. Er betont dabei das Wort "unterstützend". Denn europaweit geltendes Recht verbietet es strikt, ein Fahrrad in ein Kleinkraftrad mit Gasgriff-gesteuertem Motor zu verwandeln.

"Man muss weiterhin wie gewohnt treten", erklärt Backwinkel, "der Motor erleichtert die Sache." Mit kaum spürbarem Zusatzschub bis hin zu kräftigem Vorwärtsdrängen, während der Pilot die Pedalen nur noch alibimäßig rotieren lassen muss. Die Stärke des Vortriebs kann der Fahrer mit einem Schalter nach Bedarf regeln.

Nur wenige Bauteile sind für die Metamorphose eines Fahrrads zum E-Bike notwendig. "Das wichtigste ist natürlich der Radnabenmotor", so Backwinkel. Inklusive Felge und fertig eingespeicht ist das Aggregat für unterschiedliche Radgrößen lieferbar. Kosten: um die 300 Euro. Die Motorkraft reicht aus, um ein Fahrrad mit leichtem Treten zügig auf 24 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Mehr ist nicht erlaubt.Fahrer muss mittreten Gekoppelt wird der Motor mit einer Steuereinheit. Sie regelt die Stromzufuhr und achtet darauf, dass der Fahrer nicht mogelt und wirklich mittritt. Das schwarze Kästchen passt gut unter den Gepäckträger oder lässt sich am Rahmen befestigen.   Etwas mehr Platz benötigt der Akku, ist ab 500 Euro aufwärts zu haben und damit die kostspieligste Komponente. "Die Standardausführung liefert Strom für 30 bis 60 Kilometer, je nachdem wie stark der Elektromotor beansprucht wird", rechnet Backwinkel vor. Drei bis fünf Stunden dauert es, den Akku an einer gewöhnlichen Steckdose wieder aufzufüllen. Die Energiekosten bleiben dabei überschaubar: Pro Ladung sind rund zehn Cent fällig. Wissensvermittlung bei Opel Noch sind nicht allzu viele Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb in Bochum unterwegs. Aber es werden stetig mehr. Ein knappes Dutzend kommt an diesem Wochenende hinzu: Gemeinsam mit vier lernhungrigen Opel-Azubis und zwei neugierigen Meistern rüstet Backwinkel heute in der Lehrwerkstatt des Getriebewerks in Langendreer zehn Fahrräder nach.