Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Darum droht dem Bodel-Boogie das Aus

Beliebte Benefiz-Party

Jahr für Jahr pilgern im November viele Party-Fans zur Blumenhalle Stokmann nach Bodelschwingh. Der Grund: Sie alle wollen beim sogenannten Bodel-Boogie dabei sein. Jetzt droht der beliebten Veranstaltung das Aus. Einen schwachen Hoffnungsschimmer fürs Party-Völkchen gibt es allerdings.

BODELSCHWINGH

, 31.03.2015 / Lesedauer: 2 min
Darum droht dem Bodel-Boogie das Aus

Sie könnte die letzte Combo sein, die beim Bodel-Boogie aufgetreten ist: die Cover-Band »Birdie«

Was ist der Bodel-Boogie?

Der Bodel-Boogie ist eine beliebte Benefiz-Tanzveranstaltung im Dortmunder-Nordwesten, die es seit 2001 gibt und zu der in jedem November zwischen 500 und 600 Besucher gekommen sind.

Wer steckt hinter der Veranstaltung?

Als gleichnamiger und gemeinnütziger Verein organisieren Nachbarn der Blumengroßhandlung Stokmann stets die Veranstaltung. Etwa 90 freiwillige Helfer aus dem Bekanntenkreis der Vereinsmitglieder sorgen dafür, dass die Konzertbesucher einen unterhaltsamen Abend mit Musik und Tanz verbringen können.

Wie viel Geld ging bislang an karitative Organisationen?

Rund 60.000 Euro erwirtschaftete der Verein Bodel-Boogie durch die 14 Veranstaltungen im Blumenhaus Stokmann seit 2001.

Warum droht dem Bodel-Boogie das Aus?

Nach dem Unglück bei der Duisburger Loveparade 2010 haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen für Großveranstaltungen verschärft. Das sorgt für ständig steigende Kosten bei den Veranstaltern. Da der Bodel-Boogie nur einmal pro Jahr stattfindet, steht der Aufwand, der betrieben werden muss, um die Blumenhalle so zu gestalten, dass sie den Sicherheitsanforderungen gerecht wird, in keiner Relation mehr zum Ertrag.

Gibt es eine Alternative zur Blumenhalle in Bodelschwingh?

Bislang haben die Vereins-Verantwortlichen zahlreiche Alternativstandorte unter die Lupe genommen. Die sind aber allesamt durchgefallen. Zum Teil weil sie zu klein sind, andere sind zu teuer, wieder andere sind einfach zu weit entfernt. Allerdings gibt es mit dem Kulturzentrum Alte Schmiede noch eine Location, die geeignet scheint. Allerdings noch nicht im Moment.

Warum nicht?

Bislang ist die Alte Schmiede nur für 199 Besucher zugelassen. Der Betreiber der Schmiede, die Interessengemeinschaft Huckarder Vereine (IHV), strebt allerdings eine Abnahme nach Versammlungsstätten-Verordnung an, wodurch sich die Kapazität deutlich erhöhen würde.

Wann ist mit einer Entscheidung zu rechnen?

Voraussichtlich im Juni oder Juli. 

Schlagworte: