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Darum ist die "Asselner Alm" noch gesperrt

Halde Schleswig

An schönen Tagen soll man von der "Asselner Alm" eine Aussicht bis zum Schloss Cappenberg genießen können. Doch noch haben die Dortmunder nichts von dem 148 Meter hohen künstlichen Berg. Ungeduldig fragen sich viele, wann endlich die Halde Schleswig an der Aplerbecker Straße für die Öffentlichkeit freigegeben wird.

NEUASSELN

, 22.01.2016
Darum ist die "Asselner Alm" noch gesperrt

Die Halde Schleswig an der Aplerbecker Straße ist fertiggestellt, sucht aber immer noch einen Betreiber.

Die Oberflächenabdichtung der Halde sei fertiggestellt, teilte Jörg Freise von Thyssen-Krupp Steel Europe auf Anfrage unserer Redaktion mit. Nun suche die Grundstücksabteilung seines Unternehmens nach einem Investor, der die Halde betreiben will, erläuterte der Leiter Kreislaufwirtschaft, Störfallangelegenheiten, Gewässer und Bodenschutz.

„Da gibt es nichts zu investieren“, wundert sich Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka (SPD) über den Begriff „Investor“ im Zusammenhang mit der Halde. Alle Freizeiteinrichtungen, die die Bezirksvertretung angedacht habe, seien nicht möglich gewesen, da die Folie, die die Schlacke-Halde abdichte, nicht gefährdet werden dürfe.

Jahrzehntelanger Ärger

„Wenn wir uns schon mit einer so preiswerten Lösung zufriedengeben, sollte die Halde nun aber bald den Bürgern zur Verfügung stehen“, findet der Bezirksbürgermeister. Denn diese hätten jahrzehntelang auch unter den Folgen der Halde etwa in Form verschmutzter Straßen durch die zahlreichen LKW gelitten.

Er sei davon ausgegangen, dass der Regionalverband Ruhr (RVR) die Halde übernehmen werde. Deshalb habe sich der Stadtbezirk auch schon an Oberbürgermeister Ullrich Sierau gewandt. Das Bezirksmarketing werde nachfragen, wie die Sache stehe. Es bleibt abzuwarten, wann die Bürger endlich die Aussicht von der „Asselner Alm“ genießen können.

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