Darum ist die Jugendfreizeitstätte Rahm so oft geschlossen

Personalprobleme

Personalprobleme machen der Jugendfreizeitstätte (JFS) Rahm seit einigen Monaten zu schaffen. Häufig ist der beliebte Jugendtreff kürzer geöffnet oder ganz dicht. "So kann es nicht weiter gehen", war die einhellige Meinung in der Bezirksvertretung Huckarde.

HUCKARDE

10.10.2016, 14:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dunkle Wolken über der Jugendfreizeitstätte Rahm. In letzter Zeit standen Kinder und Jugendliche dort häufig vor verschlossenen Türen.

Dunkle Wolken über der Jugendfreizeitstätte Rahm. In letzter Zeit standen Kinder und Jugendliche dort häufig vor verschlossenen Türen.

Was die JFS Rahm und den benachbarten Abenteuer-Spielplatz (ASP) betrifft, zeigte sich Erwin Fischer, neuer Fachreferent für Kinder- und Jugendarbeit, von der Ausstattung angetan. Aber: Es gibt Probleme im personellen Bereich. "Fluktuation und Krankheitsfälle zwingen die Betreuer in der JFS und auf dem ASP immer wieder zu improvisieren", berichtete Fischer.

In letzter Zeit habe es immer wieder Engpässe gegeben, die zu abgespeckten Angeboten und kürzeren Öffnungszeiten geführt hätten. Ein Zustand, den die Bezirksvertretung kritisierte. "Eine gute JFS ohne Personal kann ja nicht funktionieren“, sagte Stefan Keller (SPD).

Die Jugendlichen finden es "scheiße"

Claudia Brückel von der CDU befürchtet, dass durch die kürzeren Öffnungszeiten das Interesse der Besucher zurückgehen könnte. "Wie reagieren die Kinder und Jugendlichen?", wollte sie wissen. Fischers Antwort war ehrlich und deutlich: "Sie finden es scheiße."

Die Betreiber der JFS versuchten deshalb, "mit ausgeklügelten Dienstplänen zu erreichen, dass so lange und oft wie möglich geöffnet ist." Außerdem hofft Fischer, dass sich die Personalsituation in den nächsten Wochen wieder entspannt. Die Bezirksvertretung will ihren Einfluss einbringen und mehr Personal einfordern.