Darum sprudelt Hombruchs Glücksquelle erst verspätet

Start in die Brunnensaison

Im Europabrunnen an der Kleppingstraße im Dortmunder Zentrum fließt seit vergangenem Montag das Wasser, das Tiefbauamt hat die Brunnensaison eröffnet. Im Hombrucher Glücksquelle-Brunnen vor der Bezirksverwaltungsstelle floss das Wasser erst am Donnerstag. "Eine Frechheit", findet Bezirksbürgermeister Hans Semmler.

HOMBRUCH

, 23.05.2017 / Lesedauer: 2 min
Darum sprudelt Hombruchs Glücksquelle erst verspätet

Bis Donnerstag floß kein Wasser im Brunnen vor der Bezirksverwaltungsstelle in Hombruch. Eine „Frechheit“, findet Bezirksbürgermeister Hans Semmler.

Der Grund: Erst nach der Inbetriebnahme des Europabrunnens folgten in der vergangenen Woche auch alle anderen Brunnen im Stadtgebiet. Das teilte die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung mit.

Im Grunde sei es eine „Frechheit“ gegenüber den Stadtbezirken, sagte Bezirksbürgermeister Hans Semmler am vergangenen Dienstag zur Eröffnung der Bezirksvertretung. Seit Jahren sei mit der Kranzaufhängung am 1. Mai auch der Startschuss für die Brunnensaison in Hombruch gefallen. Und das Wasser im Brunnen vor der Bezirksverwaltungsstelle an der Harkortstraße/ Ecke Domänenstraße floss. Nur in diesem Jahr nicht.

„Wir möchten uns nicht danach richten, was in der Innenstadt passiert“, so Semmler weiter. Die Stadt begründet die Entscheidung wie folgt: Weil es bis vorletzte Woche noch Nachttemperaturen um den Gefrierpunkt gegeben habe, habe das Tiefbauamt die sensible Pumptechnik der Brunnenanlagen nicht durch eine vorzeitige Eröffnung aufs Spiel setzen wollen. Das teilte die Pressesprecherin der Stadt, Heike Thelen, mit. Eine Begründung, der Hans Semmler am Dienstag in der BV nicht glaubte.

2018 wie gewohnt

Nach Rücksprache mit der Stadt dann aber die Versicherung: Im nächsten Jahr soll alles wieder seinen gewohnten Gang gehen, sagt Semmler. Und die Brunnensaison in Hombruch passend zum Maikranz-Aufhängen starten. „Wenn es danach noch frieren sollte, werden wir die Anlage zwischenzeitlich ausstellen“, erklärte Bezirksbürgermeister Semmler.

Der Glücksquelle-Brunnen vor der Bezirksverwaltungsstelle an der Harkortstraße/ Ecke Domänenstraße war im Jahr 2000 für 280 000 DM komplett aus privaten Geldern von der ehemaligen Harkort-Gilde finanziert worden. Deshalb sehe man auch nicht ein, dass man sich den Start der Brunnensaison von der Stadtverwaltung vorschreiben lasse, so Bezirksbürgermeister Semmler.