Das ändert sich in der Gastronomie im U-Turm

Restaurant schließt

Die Küche hoch oben im U-Turm bleibt ab dem 1. April kalt: Das Restaurant "Zum goldenen U" schließt. Der Betreiber will sich im View künftig auf Veranstaltungen und das Club-Geschäft konzentrieren. Und auch sonst gibt es ein paar Änderungen im gastronomischen Konzept rund ums U.

DORTMUND

, 22.02.2016, 18:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
In den Gastronomie-Betrieben im U-Turm gibt es ein paar Veränderungen.

In den Gastronomie-Betrieben im U-Turm gibt es ein paar Veränderungen.

Zum goldenen U

Seit September 2014 serviert Küchenchef Sebastian Felsing auf der siebten Etage vornehmlich westfälische Küche unter dem Titel "Zum Goldenen U". Weil die Zahl der Veranstaltungen wächst, stehen die Gäste immer häufiger vor verschlossenen Türen, sagt Thomas Pieper von der Panurama GmbH, die die Gastronomie im U-Turm betreibt. Der Spagat zwischen à-la-carte-Restaurant und Veranstaltungsort immer sehr schwierig gewesen, sagt Pieper. Nun wolle man sich auf eine Sache konzentrieren - das Restaurant wird zum 31. März geschlossen. Gastronomie soll’s in der siebten Etage weiterhin geben: So seien zum Beispiel Krimi-Dinner geplant, sagt Thomas Pieper. Und für Gruppen ab 40 Personen und in der Vorweihnachtszeit soll das Goldene U als Pop-Up-Restaurant (also nur für kurze Zeit) zurückkehren.

View

Mindestens 200 Events – private wie öffentliche – steigen pro Jahr im View. Dieser Bereich sei wahnsinnig erfolgreich, sagt Thomas Pieper. Das View als Club ist deshalb von der Veränderung nicht betroffen: Freitags und Samstags wird weiterhin ab 23 Uhr gefeiert. Darüber hinaus seien Konzerte und Comedy-Abende denkbar. Losgelöst vom View gibt es eine neue Partyreihe in der Kathedrale des Dortmunder Wahrzeichens: den Void-Friday. Seit November legen dort alle zwei Monate angesagte DJs – zuletzt Moonbootica und Claptone – elektronische Musik fernab vom Mainstream auf. Der nächste Void-Friday in der siebten U-Etage ist am 8. April ab 23 Uhr. Der Londoner DJ Route 94 steht an den Plattentellern. 

Moog

Im Moog im Erdgeschoss gibt’s bald einen Mittagstisch. Ab dem Frühjahr soll es dort wechselnde Tagesgerichte geben, die gesund und frisch sind und den Geist anregen, so Pieper. Angesprochen werden sollen vor allem die Berufsschüler, die ab dem 2. März in den Neubau nebenan ziehen' id='2887623' tag='' type='Artikel. Die Gerichte soll es auch zum Mitnehmen geben.

Weststrand

Der Weststrand eröffnet am 30. April wieder. Er soll so lange dort bleiben, bis die Bauarbeiten zwischen U-Turm und Ritterstraße abgeschlossen sind, sagt Pieper.

Emil

Das Emil im Untergeschoss habe sich als Restaurant für Fleischfans gut etabliert, findet der Betreiber. Hier bleibt alles beim Alten.

In Kooperation mit dem Dortmunder U und den umliegenden Geschäften und Gastronomen – insgesamt 13 Orte – möchte die Panurama GmbH den Begriff Union-Gelände etablieren und so die Gegend rund ums U stärken. Mehr zum Union-Gelände unter .

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