Das Ende der Berghofer Straße

APLERBECKER MARK Die Diskussion um einen neuen Namen für die kleine Berghofer Straße in der Aplerbecker Mark geht weiter: Resigniert teilte Anwohner Lothar Voß mit, dass CDU, Grüne und die Bürgerliste ihren Beschluss vom 26. August nicht kippen würden.

von Von Peter Bandermann

, 13.10.2008, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Und die „kleine“ durch den Tunnelbau von der „großen“ abgenabelte Berghofer Straße einen neuen Namen erhält. Das habe Voß in einem Telefongespräch mit Bezirksvertreter Henning Müller-Späth erfahren. Lothar Voß zweifelt daran, dass die Aplerbecker Bezirksvertretung die Interessen der Bürger vertrete. Der CDU müsse ihr Wahlspruch „dynamisch, aktiv, bürgernah“ ins Gedächtnis gerufen werden.Weitere Gespräche Aplerbecks Bezirksbürgermeister Sascha Mader kündigte gestern weitere Gespräche zwischen den Fraktionen der Bezirksvertretung an. „Das kommt dann ganz normal auf die Tagesordnung.“ „Dann“ heißt: am 28. Oktober. An diesem Termin begegnen die Aplerbecker Bezirksvertreter dem Tagesordnungspunkt „Berghofer Straße“ zum zweiten Mal in diesem Jahr. Denn am 26. August waren sie dem Vorschlag der Stadt gefolgt, die hinter einem Lärmschutzwall in der Aplerbecker Mark versteckte Berghofer Straße in die Straße „Zum Wasserspeicher“ umzutaufen.Ein neues SchildInternet-Suchmaschinen und Navigationssysteme finden die Häuser sofort. Wie auch immer die neue Straße heißt: An der Straße „Tiefe Mark“ müsste ein Schild aufgestellt werden, das darauf hinweist, dass hinter dem Wall noch eine kleine Straße liegt. Die Anwohner wollen ihren alten Straßennamen behalten weil sie nicht daran glauben, dass ihre kleine Siedlung mit einem neuen Straßennamen besser zu finden wäre.