Das Ende des Teufelsfürsten

Silvia Stolzenburg

Südosteuropa Mitte des 15. Jahrhunderts: Vlad Draculea, der brutale Woiwode der Walachai steht unter Hausarrest am Hof des ungarischen Königs Matthias Corvinus. Der will den Teufelsfürsten mit seiner jungen Verwandten Ilona verheiraten, die seit ihrer ersten Begegnung mit Vlad nichts mehr herbeisehnt als dessen Ja-Wort.

15.01.2017, 11:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Ende des Teufelsfürsten

Das alles macht der 14-jährigen Bojarentochter Floarea zu schaffen, die auf Rache sinnt, denn Vlad hat ihre ganze Familie ermordet. Nur Floarea konnte sich retten und lebte bislang bei ihrer Tante Cosmina, die sie nun an den ungarischen Hof nach Buda schickt. Dort wird das Mädchen Vorleserin der Königin und erfährt so, dass ihr Todfeind noch lebt.

Floarea will Vlad töten

Floarea will den Mörder ihrer Familie nicht ungeschoren davon kommen lassen. Als sie den älteren Gelehrten Marzio am Königshof kennenlernt, glaubt sie zu wissen, wie sie Vlad töten kann.

Mit Hilfe von Gift will sie ihn ermorden, auch wenn sie dadurch ihr eigenes Todesurteil unterschreiben sollte. Doch der erste Versuch misslingt und Floareas Schicksal scheint besiegelt - der ältere Gelehrte will sie heiraten.

Noch ahnt sie nicht, dass Vlads Sohn Carol, ihr Freund aus Kindertagen, vom Hof des Sultans Mehmed fliehen konnte und sich ebenfalls an Vlad Draculea rächen will - denn dieser hat Carols Mutter auf dem Gewissen. Auch Carol weiß nicht, dass seine Floarea noch lebt.

Reiz des Romans

Ein spannender Showdown der Geschichte über den wahren Vlad Draculea, der als Vampir Dracula berühmt wurde. Auch in ihrem dritten Band über das Leben des Teufelsfürsten setzt Silvia Stolzenburg auf historische Ereignisse und nicht auf Fantasy und Vampirgeschichten. Und gerade das macht den Reiz dieses Romans aus, den man auch problemlos lesen kann, wenn man die ersten Bände nicht kennt. Allerdings reizt es natürlich, dann auch zu erfahren, warum Vlad wurde, wie er war.

Ein fesselnder historischer Roman.

Silvia Stolzenburg: Das Ende des Teufelsfürsten, 320 S., Bookspot, 16,95 Euro, ISBN 978-3-95669-065-5.