Das Haus der schönen Dinge

Heidi Rehn

Heidi Rehn versteht es meisterhaft, Geschichte anhand von spannenden menschlichen Schicksalen zu vermitteln. Und auch in ihrem neuen Buch "Das Haus der schönen Dinge" nimmt die Autorin den Leser mit auf eine besondere Zeitreise.

11.07.2017, 08:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sie erzählt die Geschichte der jüdischen Münchner Kaufhaus-Dynastie Hirschvogl von 1897 bis 1952. Drei Jahre vor dem Jahrhundertwechsel eröffnen Jacob und Thea Hirschvogel am Rindermarkt in München ihr elegantes Kaufhaus Hirschvogl - im Beisein des bayerischen Prinzregenten und vieler Gäste.

Finstere Zeiten

Thea Hirschvogl versteht es vorzüglich, die Waren so zu arrangieren und präsentieren, dass das "Hirschvogl" bald nicht nur königlicher Hoflieferant, sondern das erste Haus am Platze wird.

Damit es so bleibt, muss die Familie jedoch viel tun. Tochter Lilly möchte in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, Bruder Benno lieber Medizin studieren. Und dann kommen finstere Zeiten.

Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag. Unterhaltsam, spannend, lesenswert.

 

Heidi Rehn: Das Haus der schönen Dinge, 655 S., Knaur, 9,99 Euro, ISBN 978-3-426-51937-0.