Das hilft gegen rissige und trockene Füße

Haut-Pflege

Den ganzen Tag rennen wir von A nach B und gönnen unseren Füßen kaum eine Pause. Und nach der Shopping-Tour oder einem durchgetanzten Wochenende riskieren wir schon mal eine schmerzhafte Blase. Höchste Zeit, Ihren Füßen etwas Gutes zu tun - mit der richtigen Pflege.

BERLIN

von dpa

, 23.01.2012, 15:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Füße brauchen besondere Pflege: Cremes machen die trockene Haut wieder geschmeidig.

Füße brauchen besondere Pflege: Cremes machen die trockene Haut wieder geschmeidig.

Rissige und spröde Haut an den Fersen lässt sich durch eine Extraportion Pflege vermeiden. Hautärztin Anne Hundgeburth vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen aus Berlin verrät, welche Cremes am besten wirken.

Die Füße sollte man mit milden, rückfettenden Produkten reinigen, rät die Hautärztin - und zusätzlich zweimal täglich großzügig eincremen.

Eine gute Crème sollte laut der Expertin Harnstoff, Ammoniumlaktat, Hyaluronsäure oder Glycerin enthalten. Solche Produkte halten die Feuchtigkeit in der Haut, so bleibt sie geschmeidig. Fetthaltige Salben dagegen dichten die Haut zu sehr ab, der Schweiß kann nur unzureichend verdunsten.

Was tun bei Rissen und Hornhaut?: Risse entstehen vor allem an Stellen mit stark verdickter Hornhaut und Schwielen - und die wiederum können sich durch schlecht sitzende Schuhe oder Fehlstellungen der Füße entwickeln. Die Hornschicht wird dann oft spröde, trocken und rissig. Auch Senioren und Menschen mit Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Zinkmangel, Schuppenflechte oder Neurodermitis sind davon gefährdet.

Schon wenn sich Hautrisse zeigen, spätestens aber bei entzündeten Rissen, brennenden Rötungen oder schmerzhaften Schwellungen sollten Betroffene Hundgeburth zufolge zum Hautarzt gehen. Wer sich an einer Selbstbehandlung versucht, könne sich Verletzungen und Infektionen einhandeln.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Füße richtig pflegen - in fünf Schritten

Den ganzen Tag beanspruchen wir unsere Füße, bei der täglichen Hautpflege kommen sie schon mal zu kurz. Sind Ihre Füße eigentlich vorzeigbar oder schlüpfen Sie immer lieber schnell in Socken und Schuhe rein? Beauty-Experten erklären die richtige Fußpflege in fünf Schritten.
23.01.2012
/
Wunderbar erfrischend für müde Beine: »Am besten beginnt man die Fußpflege mit einem entspannenden Fußbad«, rät Mechthild Geismann vom Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD) in Recklinghausen. © Foto: dpa
Danach lässt sich die aufgeweichte Hornhaut mit einem Bimsstein oder einer Feile abrubbeln. Von groben Hobeln oder Scheren sollte man allerdings die Finger lassen. »Wird dabei zu viel Haut entfernt, regt das nur zu noch stärkerer Verhornung an.«© Foto: dpa
Wer mag, darf seinen Fuß auch noch peelen, bevor er dann zu einer speziellen Fußcreme greift. Und da kann man ganz nach Lust und Laune Peelings mit fruchtiger Duftnote verwenden. Oder wie wäre es mit einem Hauch Vanille?© Foto: dpa
Cremen sollte man übrigens täglich - »das hält die Haut auf Dauer geschmeidig«, verrät Britta John. Viele Cremes basieren auf Harnstoff, der die Feuchtigkeit bindet, gleichzeitig aber die Hautatmung nicht behindert. Ätherische Öle lassen die Füße angenehm duften. © Foto: dpa
Zum Schluss sollte man die Nägel noch mit der Polierfeile auf Hochglanz bringen. Nicht vergessen: Das Nagelhäutchen zurückschieben, sieht einfach hübscher aus.© Foto: dpa
Und wer seinen Füßen regelmäßig etwas Zeit widmet und die Pflege nicht vernachlässigt, kann sich im Sommer sogar mit offenen Schuhen nach draußen trauen oder auf der nächsten Party etwas mehr Bein zeigen.© Foto: dpa

Schlagworte: