Das Knie - in Spanien ohne Freier

VfL reist Donnerstag ins Trainingslager

Ohne Rechtsverteidiger Slawo Freier reist der VfL Bochum in das einwöchige Trainingslager im spanischen San Pedro del Pinatar.

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 08.01.2014, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Knie - in Spanien ohne Freier

Fährt nicht mit in das Trainingslager: Slawo Freier.

Eine am Mittwochnachmittag bei Vereinsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer durchgeführte Kernspinuntersuchung brachte für den 34-Jährigen die traurige Gewissheit. Der Ex-Nationalspieler muss aufgrund einer hartnäckigen Knieprellung, die er sich bereits im letzten Heimspiel des Jahres 2013 gegen Union Berlin zugezogen hatte, zwei Wochen pausieren. Den frei gewordenen Platz wird nicht neu besetzt werden. Somit wird die Mannschaft von Trainer Peter Neururer mit 22 Feldspielern und drei Torhütern nach Spanien fliegen. Ein Trainingslager, vom dem sich Spielführer Andreas weitere Fortschritte für die Mannschaft verspricht. "Wir haben schon in der Hinrunde gegenüber dem Vorjahr ein paar Schritte nach vorne gemacht. Wenn auch ganz kleine Schritte. In der Rückrunde wollen wir noch weiter nach vorne kommen. Schließlich wollen wir 2014 mehr Punkte holen als im Vorjahr", erklärte Bochums Nummer 1 vor dem Abflug. Vor allem am Offensivverhalten wollen die Bochumer intensiv arbeiten. "Die Torausbeute ist schließlich das entscheidende Kriterium, das uns noch vom gesicherten Mittelfeld trennt", so Andreas Luthe.Torhüter-Spiel Der VfL Bochum hat sich auf diesem Weg hochkarätige Sparringspartner ausgesucht. Am Sonntag (12.) um 15 Uhr trifft der VfL zunächst auf die TSG Hoffenheim, am Dienstag (14.) kommt es zum Vergleich mit dem Vize-Meister Borussia Dortmund. "Als ich von diesen beiden Gegner gehört habe, habe ich mich gefragt, ob es auch noch Vorbereitungsspiele für die Mannschaft und nicht nur für die Torhüter gibt. Dies sind schon zwei schöne Brocken. Aber schließlich wollen wir uns als Mannschaft weiter entwickeln", kann Luthe den starken Erstliga-Gegnern nur Positives abgewinnen. Seinen 49. Geburtstag feierte am  Mittwoch Co-Trainer Frank Heinemann.

 

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