Das passiert gerade an der Hermannstraße

Großbaustelle

Die Hermannstraße in Hörde ist wegen Kanalbauarbeiten ab der Hausnummer 108 (kurz hinter Lucky Bike) eine Einbahnstraße. Aus Hörde hinaus führt der Weg nur über eine Umleitung. Doch was wird da mit großem Gerät eigentlich gerade und bis Ende 2017 gebaut? Wir haben den Blick in die Tiefe gewagt.

HÖRDE

, 30.08.2016, 20:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.

So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.

Das ist die aktuelle Situation an der Hermannstraße

Seit dem 15. August läuft der erste Bauabschnitt. Die Hermannstraße ist in Richtung Berghofen /B236 gesperrt. Die aktuelle Umleitung führt über Benninghofer Straße, An der Goymark und Berghofer Straße. Bisher habe es dort keine nennenswerten Probleme gegeben, berichtet die Baustellenleitung nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt.

Der Dieselgenerator auf der Baustelle läuft bis zu zehn Stunden am Tag, tonnenschwere Rohre schweben durch die Luft. Rund 2000 Menschen wohnen auf dem betroffenen Stück. Insgesamt 175 Anschlüsse müssen bis zur Hausnummer 188 neu angebunden werden.

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Die Großbaustelle an der Hörder Hermannstraße

Die gewaltige Baustelle an der Hermannstraße wird Hörde noch mindestens ein Jahr erhalten bleiben. So sieht es gerade an einer von Hördes wichtigsten Verbindungsstraßen aus.
30.08.2016
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Der Kanalbau am Phoenix-See ist immer noch ein Thema. So sieht es auf einer aktuellen Baustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
So sieht es auf der Kanalbaustelle an der Hermannstraße aus.© Foto: Rüdiger Barz
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Vier Meter in der Tiefe, zwei Meter in der Breite schneiden die Werkzeuge des Unternehmens Feickert aus Thüringen im Auftrag des städtischen Eigenbetriebs Stadtentwässerung die geschichtsträchtige Hörder Verbindungsstraße auf. Sie befreien sie von ihrer veralteten inneren Ader und verpassen ihr eine neue. 

116 Jahre alt ist das älteste Kanalrohr. Zu alt, um den Anforderungen an die Entwässerung im wachsenden Hörde gerecht zu werden. Es gab erhebliche Schäden. „Wir schaffen hier die Abwasser-Bedingungen für die nächsten 100 Jahre“, sagt Dr. Christian Falk, Technischer Betriebsleiter der Stadtentwässerung.

Das ist der weitere Ablauf

Zwei Jahre benötigte die Planung. 15 Monate wird es dauern, bis auf 1,1 Kilometer die Abwasserkanäle erneuert sind. Für jeden der zehn Bauabschnitte wird es eine eigenen Verkehrsregelung geben. Die aktuelle Einbahnstraßenregelung wird noch einige Wochen bleiben, wie lange genau, darauf legt sich die Stadtentwässerung aktuell nicht fest.

Betroffen sind auch mehrere Seitenstraßen wie die Straße Am Geenseel. Weil wegen der Arbeiten Rettungswege wegfallen, wird hier während der rund einmonatigen Arbeiten ein Feuerwehrwagen samt Besatzung rund um die Uhr stehen – laut Baustellenüberwacher Manfred Koners ein Novum in der Dortmunder Kanalbaugeschichte.

Die Kanalsanierung kostet insgesamt 1,62 Millionen Euro, die aus dem Budget es städtischen Eigenbetriebs finanziert werden. Insgesamt investiert die Stadtentwässerung rund 30 Millionen Euro in den Erhalt des Abwasserkanalnetzes.

Die Baustellen-Atmosphäre bleibt noch bis Ende 2017. Denn: Wenn die Kanalarbeiten abgeschlossen sind, kommen die nächsten Baufahrzeuge, um der Straße ihren Belag wiederzugeben.

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