Das plant Amprion nach dem Ausbau des Umspannwerkes

Strom für Frankfurt

Der Ausbau des Umspannwerkes in Kruckel läuft auf Hochtouren. Bis Ende des Jahres soll die Erweiterung sowie die Umstellung der Anlage auf den reinen 380-Kilovolt-Betrieb voraussichtlich abgeschlossen werden. Das Ziel: Bis 2020 soll der Strom aus Kruckel in Frankfurt am Main ankommen.

KRUCKEL

, 20.08.2015, 02:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das plant Amprion nach dem Ausbau des Umspannwerkes

Der Ausbau des Umspannwerks Kruckel schreitet voran. Nun müssen noch die Freileitungen, die vom Werk ausgehen, umgerüstet werden. Elf Kilometer lang ist das erste von fünf Teilstücken über die der Strom transportiert wird.

Die Erweiterung ist ein Puzzlestück im Ausbau des Netzes des Betreibers Amprion. Die Zielsetzung: Bis 2020 soll der Strom aus Kruckel in Frankfurt am Main ankommen. Deshalb sollen die Freileitungen von Kruckel nach Frankfurt am Main umgerüstet werden. Das soll unterteilt in fünf einzelne Stücke passieren.

Die Umrüstung ist notwendig, weil Amprion die bestehenden Leitungen für das 220.000 Volt-Netz abbauen will. Ersetzt werden in Teilabschnitt 1 (Kruckel bis Garenfeld) die Masten auf einer Strecke von elf Kilometern. 70 Masten sollen abgebaut, 40 neue errichtet werden.

Projekt kostet 23 Millionen Euro

Am 29. Juni hat Amprion das Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt. Der Umbau der Freileitung in dem ersten Abschnitt soll im Sommer 2017 starten und bis Ende 2018 abgeschlossen werden. So sieht es die bisherige Planung von Amprion vor. Für das Projekt sind knapp 23 Millionen Euro veranschlagt.

Allerdings kann sich dies noch ändern, wenn die Bezirksregierung Einwände hat. Dann könnten Pläne geändert werden. Um die Bürger, die in Nähe der neuen Masten wohnen, zu informieren, hatte Amprion in dieser Woche zu zwei Bürgerdialogen eingeladen. Einer fand in Herdecke, einer in Hagen statt. Rund 100 Menschen nahmen daran teil.

Bis Ende des Monats liegen die Planfeststellungsunterlagen zur neuen Freileitung öffentlich und im Internet hier und hier aus. Anwohner, die den Bürgerdialog verpasst haben, können sich so einen Einblick zu verschaffen. Gleichzeitig können sie bei der Bezirksregierung Arnsberg ihre Einwendungen einreichen.

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